Fußball, Leichtathletik, Freizeit- und Gesundheitssport im FLVW-Kreis Bielefeld
FLVW-Kreis Bielefeld sagt DANKE
Ehrenamtsabend bot einen würdigen Rahmen, um die Menschen zu ehren, die den Fußball und die Leichtathletik mit Herzblut und unermüdlichem Einsatz tragen.
24.04.2026
Der Kreisehrenamtsabend ist inzwischen zu einer liebgewonnenen Tradition geworden. Vor zehn Jahren entstand die Idee, im Rahmen der DFB‑Aktion "Danke ans Ehrenamt" besonders engagierte Menschen aus unseren Vereinen zu einer feierlichen Würdigung einzuladen. Seitdem bietet dieser Abend einen würdigen Rahmen, um diejenigen zu ehren, die mit außergewöhnlichem Einsatz und großer Leidenschaft das Vereinsleben prägen. Auch in diesem Jahr folgte der Kreisvorstand dieser Tradition und begrüßte zahlreiche Gäste im Brackweder Hof.
In seiner Begrüßungsrede würdigte Kreisvorsitzender Markus Baumann die Anwesenden: "Ihr alle habt es mehr als verdient, ausgezeichnet zu werden und eine entsprechende Wertschätzung zu erfahren. In Zeiten, in denen viele zuerst an sich selbst denken, seid ihr für eure Vereine echte Glücksfälle. Neben euren beruflichen Verpflichtungen und euren Familien schenkt ihr euren Vereinen Woche für Woche viele Stunden eurer Zeit. Das ist unbezahlbar. Über viele Jahre hinweg habt ihr euch mit großem Einsatz und Leidenschaft für den Fußball engagiert – mit organisatorischem Geschick, vorbildlichem Verhalten und beeindruckender Führungsstärke."
Die Auszeichnungen sind Ausdruck tiefen Respekts und aufrichtiger Dankbarkeit. Sie stehen stellvertretend für das außergewöhnliche Engagement und die unermüdlichen Bemühungen der Geehrten, den Fußball in unserer Region zu fördern, zu stärken und lebendig zu halten. Zusammen mit Kilian Krämer, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Kommission Ehrenamt im FLVW, nahm Markus Baumann zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen vor..png)
Christoph Wöltje vom VfR Wellensiek wurde im letzten Jahr von seinem Verein vorgeschlagen und ausgewählt für den DFB-Ehrenamtspreis. Die eigentlichen Auszeichnungen – u. a. Einladung zu einem FLVW-Dankeschön-Wochenende, Besuch eines Länderspiels – wird vom Deutschen Fußball-Bund und dem FLVW vorgenommen. Als Jugendtrainer, sportlicher Leiter und durch sein breites ehrenamtliches Engagement in verschiedenen Bereichen ist der der ideale Kandidat für den DFB-Ehrenamtspreis. Christoph konnte leider nicht am Ehrenamtsabend teilnehmen.
Xenia Wilke ist Mitglied beim BV Werther. Ihr Klub hatte sie für die Ehrung "DFB-Fußballheldin – Junges Ehrenamt" vorgeschlagen. Seit vielen Jahren ist sie Vereinsmitglied und durch ihr Handeln trägt dazu bei, dass Fußball beim BV Werther als Ort von Gemeinschaft, Inklusion und Freude erlebt wird. Nach Wertung aller weiteren Vorschläge haben wir sie daraufhin an den DFB gemeldet. Ähnlich wie bei Christoph nimmt der DFB die eigentliche Rolle des Ehrenden ein. Die Auszeichnung mit der noch folgenden Bildungsreise nach Barcelona – vom 28.09. bis zum 02.10.2026 – steht noch an. Im Rahmen des Ehrenamtsabend konnten wir das besondere Engagement von Xenia wertschätzend erwähnen und ihr von dieser Stelle für ihre herausragende und vorbildliche ehrenamtliche Leistungen danken und zum Förderpreis Fußballheldin herzlich gratulieren.
Waldemar Petermann ist Mitglied bei den Sportfreunden Sennestadt; dort ist und war er Jugendtrainer verschiedener Altersklassen und zudem als Platzwart tätig. Gemäß unserer Ehrungsordnung würdigen wir Menschen, die Verantwortung übernehmen, Verlässlichkeit leben und mit ihrem Engagement das Fundament eines Vereins stärken. Die vielen Jahren seines ehrenamtlichen Engagements berechtigen dazu, dass sein Verein ihn für ein Verdienstzeichen vorschlagen konnte. Für seine Tätigkeiten wurde ihm das FLVW-Verdienstzeichen in Silber überreicht.
Volker Bergmann ist seit vielen Jahren eine zentrale Stütze des SC Peckeloh – ein Ehrenamtlicher, der den Verein in unterschiedlichsten Bereichen geprägt und vorangebracht hat. Durch deine Energie, deine Verlässlichkeit und deine Schaffenskraft hat sich der SC zu einer festen sportlichen Größe im Kreis Bielefeld entwickelt. Vielleicht gelingt euch im Saisonendspurt sogar noch der Sprung in die Oberliga Westfalen – ein möglicher Höhepunkt in der über 60‑jährigen Vereinsgeschichte. Doch unabhängig vom sportlichen Ausgang steht eines fest: Sein Engagement wirkt weit über Ergebnisse hinaus. Für sein Handeln, seine Haltung und seinen unermüdlichen Einsatz wurde ihm in Anerkennung seiner Verdienste die DFB‑Ehrenamtsuhr verleihen.
Uwe Giebert, der zweite Sennestädter an diesem Abend.Seit vielen Jahren war und ist er als Jugend‑ und Seniorentrainer aktiv, übernimmt stellvertretend Aufgaben rund um den Platz und packt ebenso selbstverständlich beim Verkauf mit an. Sein Verein hat ihn zu Recht für das FLVW‑Verdienstzeichen in Silber vorgeschlagen.
Thorsten Sewings ehrenamtliche Tätigkeiten im Verein und im Kreis sind vielschichtig und herausragend. Hinsichtlich der Ehrung beschränken wir uns an dieser Stelle auf sein Engagement für den Kreis Bielefeld: Staffelleiter Jugendfußball seit 1995, stv. VKJA (KJO) von 2004 bis 2006, VKJA (KJO) von 2006 bis 2010 und seit 2010 durchgehend Mitglied im Kreis-Jugend-Ausschuss. Sein Engagement und seine Leidenschaft für den FLVW haben viele inspiriert und die Qualität und Organisation des Spielbetriebs in unserem Kreis maßgeblich geprägt. Nachdem er für seine Vereinstätigkeiten 2010 das Verdienstzeichen in Silber und 2025 das Verdienstzeichen in Gold sowie für die FLVW-Tätigkeiten im Jahre 2020 das Ehrenzeichen in Silber hat, wurde ihm nunmehr das FLVW-Ehrenzeichen in Gold überreicht.
Mit Raimund Dopheide eine Person geehert, die in der Leichtathletik oft im Hintergrund wirkt – und gerade dadurch unverzichtbar ist. Als Kampfrichterwart im Kreis‑Leichtathletik‑Ausschuss trägt er Verantwortung für einen Bereich, der über Erfolg oder Misserfolg eines Wettkampfes entscheidet: die Verlässlichkeit, Neutralität und Professionalität der Kampfrichterinnen und Kampfrichter. Seit vielen Jahren sorgt er dafür, dass unsere Veranstaltungen regelkonform, fair und sicher ablaufen. Er organisiert, schult, begleitet und unterstützt – und ist damit ein Garant für Qualität im Kreis Bielefeld. Seine ruhige Art, seine Genauigkeit und sein unerschütterlicher Einsatz prägen die Arbeit des Ausschusses ebenso wie die Atmosphäre auf unseren Sportanlagen. Für dieses Wirken, für seine jahrelange Treue zur Leichtathletik und für seine Vorbildfunktion im Ehrenamt wurde ihm das FLVW‑Ehrenzeichen in Silber verliehen.
Patrick Hartmann von der TuS Eintracht Bielefeld hat für sein außergewöhnliches Wirken im Verein bereits bedeutende Auszeichnungen erhalten: Den DFB‑Ehrenamtspreis im Jahr 2019 sowie das FLVW‑Verdienstzeichen in Silber im Jahr 2021. Nunmehr wurde sein Engagement als Kreisfunktionär berücksichtigt – ein Engagement, das unseren Kreis seit rund zehn Jahren prägt. Als Vorsitzender des ehemaligen Freizeit‑ und Gesundheitssport‑Ausschusses, seit sieben Jahren als Vorsitzender des Kreis-Fußball‑Ausschusses und seit einem Jahr als stellvertretender Kreisvorsitzender setzt er Maßstäbe in Verlässlichkeit, Fachlichkeit und Teamgeist. Und das sind nur die wichtigsten Stationen deines Wirkens. Seinen langjährigen Einsatz und seine Verantwortung für den Kreis Bielefeld wurde mit dem FLVW‑Ehrenzeichen in Silber gewürdigt.
Olaf Genuth war der dritte Sennestädter, der geehrt wurde. Als Abteilungsleiter Fußball der Sportfreunde ist er weit mehr als ein Funktionsträger. Er ist Organisator, Vermittler, Kümmerer, Stratege – und vor allem jemand, der seine Abteilung mit Herz und Verstand führt. Als Kopf der Fußballabteilung hält er die Fäden zusammen: Er koordiniert Mannschaften und Trainer, sorgt für einen reibungslosen Austausch mit dem Sportamt, verantwortet Meldungen und Verwaltungsprozesse, betreut das DFBnet‑Postfach und ist für viele im Verein die erste Anlaufstelle, wenn es um Struktur, Organisation oder schlicht um Lösungen geht. Geehrt wurde ein Menschen, der in seinem Verein seit vielen Jahren Verantwortung trägt – verlässlich, unaufgeregt, mit klarer Haltung und einem tiefen Verständnis dafür, was Fußball im Amateurbereich wirklich bedeutet. Sein Wirken prägt die Sportfreunde Sennestadt – sichtbar auf dem Platz, spürbar im Alltag, nachhaltig in der Entwicklung des Vereins. Für dieses Engagement, für seine jahrelange Treue zum Amateurfußball wurde ihm die DFB-Ehrenamtsuhr verliehen.
Norbert Bulla vom VfB Fichte Bielefeld ist ein echter Allrounder – einer, der überall dort einspringt, wo Unterstützung gebraucht wird. Es gibt kaum eine Aufgabe in der Fußballabteilung, die er nicht schon einmal übernommen hätte. Anlässlich des Ehrenamtsabend wurde nicht seine vielfältige Vereinsarbeit, sondern sein Wirken im FLVW gewürdigt. Seit 1978 ist er als Schiedsrichter aktiv – eine beeindruckende Konstanz, die man nur mit Leidenschaft und Haltung erreicht. Und seit nunmehr 20 Jahren ist er als Staffelleiter im Kreis-Jugend-Ausschuss in den unterschiedlichsten Altersklassen Woche für Woche im Einsatz: Verlässlich, gewissenhaft, mit einem Blick für Fairness und für die Menschen hinter den Mannschaften. Viele gute Gründe also, ihm das FLVW‑Ehrenzeichen in Silber zu verleihen – verbunden mit großem Dank für sein jahrzehntelanges Engagement.
Nico Schubert vom SV Häger übernahm im Sommer 2023 unter schwierigen Voraussetzungen die Frauenmannschaft. Nach dem Aufstieg in die Bezirksliga verließen zahlreiche Spielerinnen den Verein, doch Nico stellte sich der Herausforderung und sicherte mit großem Engagement den Fortbestand des Frauenfußballs. Er initiierte im letzten Jahr einen "Tag des Mädchenfußballs", der mit rund 40 Teilnehmerinnen großen Zuspruch fand und letztlich zur Gründung der JSG Jöllenbeck/Häger führte – ein Meilenstein für den Mädchen- und Frauenfußball im Verein. Neben seiner Tätigkeit als Trainer engagiert sich Nico in vielfältiger Weise im Vereinsleben: Er pflegt gemeinsam mit anderen die Sportanlage, unterstützt organisatorische Aufgaben und betreut seit 2024 den Social-Media-Auftritt des Vereins. Durch seine kreative und hochwertige Öffentlichkeitsarbeit konnte die Reichweite und Sichtbarkeit des SV Häger erheblich gesteigert werden. Mit seinem Einsatz, seiner Ausdauer und seiner Leidenschaft prägt er die Entwicklung des Frauen‑ und Mädchenfußballs nachhaltig. Sein Wirken hat Strukturen geschaffen, Perspektiven eröffnet und Menschen begeistert. Damit ist er ein mehr als würdiger Empfänger der DFB‑Ehrenamtsuhr, die ihm mit großer Anerkennung verliehen wurde.
Melanie Garthoff vom TuS 08 Senne 1 ist seit Jahren die unermüdliche Frau hinter den Mannschaften. Als Teamleader der sogenannten Hüttencrew sorgt sie dafür, dass sich Spieler, Zuschauer und Gäste bei jedem Heimspiel willkommen fühlen. Sie organisiert, koordiniert, packt an – und ist aufgrund der Vielzahl der Mannschaften nahezu jeden Sonntag im Einsatz, oft von früh morgens bis spät abends. Sie schafft Rahmenbedingungen, ohne die Amateurfußball auf lokaler Ebene schlicht nicht funktionieren würde. Ihr Engagement trägt dazu bei, dass Gemeinschaft entsteht, dass Atmosphäre wächst und dass der Verein seine sportlichen Aufgaben überhaupt finanzieren kann. Für dieses außergewöhnliche Ehrenamt wurde ihr die DFB‑Ehrenamtsuhr überreicht.
Mareike Buntrock ebenfalls vom TuS 08 Senne 1 ist eine dieser Menschen, ohne die Vereinsfußball nicht funktionieren würde. Leider konnnte sie an der Ehrungsveranstaltung nicht teilnehmen. Sie war früher selbst als Fußballerin aktiv. Mit ihren Kindern hat sie den Weg zurück ins Ehrenamt gefunden: Zunächst gelegentlich, dann – als die Corona‑Zeit begann – mit großem Verantwortungsbewusstsein bei der Umsetzung der Auflagen. 2021 ist sie schließlich in die Hüttencrew eingestiegen. Seit 2022 führt sie gemeinsam mit Melanie Garthoff das Team als Teamleaderin – und ist seither Woche für Woche im Einsatz, zuverlässig, präsent, mit Herz und mit einem Blick für das, was gebraucht wird. Sie ist damit ein unverzichtbarer Teil der Mannschaft hinter den Mannschaften. Ihr Engagement schafft Gemeinschaft, ermöglicht Atmosphäre und trägt dazu bei, dass der Verein seine Aufgaben überhaupt stemmen kann. Mareike Buntrock ist eine mehr als würdige Trägerin der DFB‑Ehrenamtsuhr.
Kadri Bekteshi ist nunmehr Mitglied beim BSV West und dort als sportlicher Leiter aktiv. Seine Berufung ist aber wohlmöglich eine andere. Anfang der 1990er Jahre kam er im Zuge der Balkankriege nach Bielefeld. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist er im Amateurfußball verwurzelt. Als Staffelleiter und Mediator war er schon vor über 20 Jahren im Kreis als Vermittler in schwierigen Situationen im Einsatz. Er kennst die Vereine, die Menschen, die Herausforderungen. Er erkennst die Kraft, die Fußball entfalten kann, wenn er verbindet statt trennt. Mit seiner Berufung zum Integrationsbeauftragten des FLVW‑Kreises Bielefeld hat er eine Aufgabe übernommen, die weit über Spielpläne und Tabellen hinausgeht. Integration bedeutet zuhören, Brücken bauen, Konflikte entschärfen, Perspektiven eröffnen. Es bedeutet, Vereine zu begleiten, wenn kulturelle Vielfalt zur Chance werden soll. Und es bedeutet, Haltung zu zeigen, wenn Respekt und Fairness gefordert sind. Er tut all das mit einer beeindruckenden Mischung aus Erfahrung, Gelassenheit und Menschlichkeit. Für dieses Wirken, die jahrzehntelange Treue zum Fußball und für seinen Beitrag zu einem offenen, vielfältigen und respektvollen Kreis Bielefeld durften wir ihm die DFB-Ehrenamtsuhr verleihen.
Ingo Engelstädter vom Sport‑Club Halle ist seit über vielen Jahren das, was man im besten Sinne einen "bunten Hund" auf den Sportplätzen nennt – bekannt, präsent, verlässlich und immer dort, wo man ihn braucht. In all diesen Jahren hat er zahlreiche Funktionen im Kreis übernommen. Besonders prägend waren deine Tätigkeiten als Ansetzer im Kreis‑Schiedsrichter‑Ausschuss: für die Jugend, für die Senioren und für die Alt‑Herren. Er hat Woche für Woche dafür gesorgt, dass Spiele stattfinden konnten – eine Aufgabe, die oft unterschätzt wird, aber für den Amateurfußball unverzichtbar ist. Mittlerweile ist er als Spielleiter der Ü‑Wettbewerbe im Kreis‑Fußball‑Ausschuss aktiv. Auch dort ist er mit derselben Zuverlässigkeit, Hilfsbereitschaft und Leidenschaft im Einsatz, die ihn seit Jahrzehnten auszeichnen. Er ist da, wenn er gebraucht wirst. Er unterstützt, ohne zu fragen. Genau dieses stille, beständige Engagement macht unseren Fußball aus. Für dieses langjährige, außergewöhnliche Ehrenamt wurde ihm dass FLVW‑Ehrenzeichen in Gold überreicht – verbunden mit großem Dank und echter Wertschätzung.
Mit Heinz Liedeker konnte ein weiterer Sportkamerad geehrt werden. Im Jahre 1960 wurde er Mitglied im Polizeisportverein Bielefeld. Nach seiner aktiven Zeit als Mittelstreckler hatte er sich bereits in den 1970er Jahren – hauptsächlich auf der Bielefelder Rußheide und der Königsbrügge – ehrenamtlich als Kampfrichter für die Disziplinen Lauf, Wurf und Sprung eingebracht. Unter anderem mit dem Bau der Seidensticker Halle und dem Verschwinden von Stoppuhren wechselte er zu den Zielbildauswertern. Ohne sein großes Engagement hätten einige Leichtathletikwettkämpfe und Meisterschaften im Kreis Bielefeld gar nicht stattfinden können, denn die elektronische Zeitnahme kann nicht jeder fachgerecht bedienen. Bei den Westfälischen U20-Hallenmeisterschaften in der Seidensticker Halle im Jahre 2014 wurde ihm bereits die FLVW-Kampfrichtermedaille in Gold verliehen. Nachdem sich Nachfolger für die anspruchsvolle Aufgabe der Zeitmessung gefunden haben, darf Heinz nun endlich die Hände in den Schoß legen. Von 1969 bis Februar 2025 – also weit mehr als 50 Jahre – hat er sich für die Leichtathletik eingebracht, und deshalb wurde ihm das FLVW‑Verdienstzeichen in Silber überreicht.
Hans-Werner Finke vom SV Gadderbaum ist einen Menschen, der seit vielen Jahren Verantwortung übernimmt – verlässlich, gewissenhaft und mit einem tiefen Verständnis dafür, was Fairness und Ordnung im Amateurfußball bedeuten. Er ist seit 2014 als Sportrichter im Kreis tätig. Ein Amt, das nicht nur Fachwissen, sondern auch Fingerspitzengefühl, Standfestigkeit und ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsbewusstsein verlangt. Sportrichter entscheiden nicht über Tore oder Tabellenplätze – sie entscheiden über Regeln, Werte und das Miteinander im Fußball. Und "HW" tut dies seit über einem Jahrzehnt mit beeindruckender Souveränität. Doch sein Engagement begann schon früher: Von 2009 bis 2013 war er Staffelleiter im Jugendfußball und hat in dieser Zeit unzählige Spieltage begleitet Auch dort zeigte er, was ihn auszeichnet: Verlässlichkeit, Klarheit und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, wenn andere längst Feierabend haben. Er ist einer der Aufgaben nicht nur übernimmt, sondern ausfüllt. Einer, der Konflikte löst, Entscheidungen trägt und dabei immer den Menschen im Blick behält. Für dieses langjährige Engagement – für seine Treue zum Kreis Bielefeld und für seinen Beitrag zu einem fairen, geordneten und respektvollen Fußball wurde ihm das FLVW‑Ehrenzeichen in Gold überreicht.
Gerd Warning ist seit über 20 Jahren als Kassierer auf Vorstandsebene für den SV Häger tätig – und damit eine der tragenden Säulen dieses Vereins. Sein Engagement ist geprägt von außergewöhnlicher Sorgfalt, hoher Verlässlichkeit und einer Ausdauer, die man nur bei Menschen findet, die ihr Ehrenamt wirklich leben. Mehr als zwei Jahrzehnte bedeuten unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit. Besonders in der Mitgliederverwaltung und der Buchhaltung, deren Anforderungen in den letzten Jahren stetig gewachsen sind, hat er Verantwortung übernommen, Strukturen geschaffen und für Ordnung gesorgt. Seine Arbeit ist unsichtbar für viele – aber unverzichtbar für alle. Denn geregelte Finanzen sind die Grundlage eines funktionierenden Vereinslebens. Ohne Menschen ihm wäre der Fußballsport, wie wir ihn kennen, schlicht nicht möglich. Er steht für Verlässlichkeit in Zeiten, in denen Ehrenamt immer seltener selbstverständlich ist. Sein Wirken ist beispielhaft für langjähriges, selbstloses und wirkungsvolles Ehrenamt. Deshalb wurde ihm in Anerkennung seiner Verdienste die DFB‑Ehrenamtsuhr überreicht.
Eckhard Kleine-Tebbe ist ein Mensch, der in unserem Sport seit vielen Jahren Gewicht hat. Als Athlet, als Organisator, als Vereinsmensch – und heute vor allem als Breitensport‑ und Laufwart im Kreis‑Leichtathletik‑Ausschuss. In dieser Funktion sorgt er dafür, dass Laufveranstaltungen professionell organisiert werden, dass Breitensportangebote wachsen können und dass Vereine die Unterstützung erhalten, die sie benötigen. Sein Engagement ist geprägt von Erfahrung, Verlässlichkeit und einer beeindruckenden Leidenschaft für die Leichtathletik. Er ist jemand, der nicht nur verwaltet, sondern gestaltet. Jemand, der nicht nur Aufgaben übernimmt, sondern Verantwortung trägt. Und jemand, der mit seiner ruhigen, zugewandten Art Menschen zusammenbringt und Projekte möglich macht. Wer ihn kennt, weiß: Eckhard Kleine-Tebbe ist einer, der anpackt, der früh da ist, wenn Veranstaltungen vorbereitet werden, und der geht, wenn vieles erledigt ist. Einer, der den Überblick behält, wenn es hektisch wird. Und einer, der mit seiner jahrelangen Erfahrung ein Teil unseres Kreises geworden ist. Für dieses langjährige, wirkungsvolle und vorbildliche Engagement wurde ihm das FLVW‑Ehrenzeichen in Silber verliehen.
Dominik Petersilie hat im Laufe seiner Vereinslaufbahn gleich mehrere Stationen durchlaufen: Als Vereinsfunktionär war er Betreuer in der Landesliga‑Anfangszeit des VfL Theesen, später Sportlicher Leiter beim TuS Ost und dort zusätzlich zuständig für den Ü‑Fußball. Aufgaben, die Organisation, Fingerspitzengefühl und Führungsstärke verlangen – und die er mit großer Souveränität ausgefüllt hat. Doch auch im Kreis ist er seit vielen Jahren eine feste Größe. Seit 16 Jahren organisiert er als Staffelleiter den Herrenspielbetrieb – eine Aufgabe, die Woche für Woche Verlässlichkeit, Überblick und Entscheidungs-freude erfordert. Und seit sechs Jahren bringt er seine Erfahrung zusätzlich als Mitglied im Kreis‑Fußball‑Ausschuss ein. Er hat sich in bemerkenswerter Weise für den Fußball‑ und Leichtathletik‑Verband Westfalen engagiert. Mit seinem Einsatz, seiner Leidenschaft und seiner klaren Haltung hat er einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung und Stabilität des Fußballs in unserem Kreis geleistet. Für dieses außergewöhnliche, langjährige und wirkungsvolle Ehrenamt wurde ihm das FLVW‑Ehrenzeichen in Gold verliehen.
S.C. Hellas Bielefeld und VfR Wellensiek sind die beiden Bielefelder Vereine von Dieter Ulrich, bei denen erehrenamtlich engagiert ist, Vereine, die unterschiedlicher wohl kaum seien können.Dort zeigt du seit vielen Jahren eine außergewöhnliche Einsatzbereitschaft und er ist eine unverzichtbare Stütze – für seine Vereine ebenso wie für den FLVW‑Kreis Bielefeld. Seit einem Jahr unterstützt er als Sportrichter und bringt dabei genau das mit, was dieses Amt braucht: Ruhe, Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und ein feines Gespür für Fairness. Sein Engagement ist ein Paradebeispiel für gelebtes Ehrenamt. Es ist geprägt von Leidenschaft, Verlässlichkeit und dem festen Willen, den Fußballsport und das Vereinsleben aktiv zu fördern. Menschen wie er sorgen dafür, dass unser Spielbetrieb funktioniert, dass Regeln eingehalten werden und dass Entscheidungen getragen werden können. Für dieses Wirken, für seine Haltung und für deinen Beitrag zu einem starken, verlässlichen und fairen Fußball wurde ihm die DFB‑Ehrenamtsuhr verliehen – verbunden mit großem Dank und echter Wertschätzung.
Adrian Wurm ist seit seiner Kindheit tief im SC Babenhausen verwurzelt. Er ist in diesem Verein groß geworden – zunächst als Spieler, der jede Jugendmannschaft des SC durchlaufen hat, später als jemand, der früh gespürt hat, dass er sein Wissen und seine Begeisterung an die nächste Generation weitergeben möchte. So begann er schon in jungen Jahren, Verantwortung zu übernehmen und sich als Trainer in der Jugendarbeit zu engagieren. Gemeinsam mit der Jugendleitung gestaltet er das Abteilungsleben – oft unter herausfordernden infrastrukturellen Bedingungen. Vieles lag in der Jugendabteilung brach, als er begann. Doch er hat nicht weggeschaut. Er hat angepackt, Strukturen aufgebaut, Menschen motiviert und die Abteilung Schritt für Schritt wieder gestärkt. Was ihn auszeichnet, ist nicht nur sein Organisationstalent, sondern vor allem sein Herzblut. Er schenkt seinem Verein Zeit, Energie und Leidenschaft – und das spürt man in jeder Mannschaft, in jedem Training, in jeder Entscheidung, die er trifft. Er ist einer dieser Menschen, die nicht nur über Veränderung sprechen, sondern sie möglich machen. Für dieses außergewöhnliche Engagement, für seine Treue zum SC Babenhausen und für seinen unermüdlichen Einsatz in der Jugendarbeit wurde ihm die DFB‑Ehrenamtsuhr verliehen.


















