Herzsicher
Informationsmaterialien
Termine

Bevorstehende Termine

weiter ›

Geschäftsstelle geöffnet

Datum: 3. Juni 2022 16:00 bis 18:30 Uhr
Zusammenfassung: Sprechzeit für Vereinsvertreter*innen
mehr »

Arbeitsgruppe Spielerwechsel, Vorstellung der Ergebnisse

Datum: 9. Juni 2022
Zusammenfassung: Abwerbung von Spieler*innen / fairer Umgang
mehr »

Anwärterlehrgang 2022 - Tag 1

Datum: 11. Juni 2022 10:00 bis 15:00 Uhr
Zusammenfassung: Ausbildung neuer Schiedsrichter*innen
mehr »
Persönliche Beratung

Social Media




Fußball, Leichtathletik, Freizeit- und Gesundheitssport im FLVW-Kreis Bielefeld

Neue CoronaSchVO des Landes NRW



Was unsere Vereine beachten müssen - mit ab 04.12. gültigen Änderungen.

24.11.2021

Die Landesregierung hat eine geänderte Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) veröffentlicht, die ab dem 24.11.2021 in Kraft getreten ist (Achtung: Änderungen der Verordnung ab 04.12.2021 siehe unten). Bevor wir nachfolgend auf die Erklärung eingehen, informieren wir Sie hiermit über die Beschlüsse, die vom Präsidium des FLVW zusammen mit den Vorsitzenden seiner 29 Kreise am 23.11.2021 getroffen wurden.

Für den Amateurfußball wurde der Beschluss gefasst, die Saison für alle Ligen grundsätzlich fortzusetzen, so lange dies behördlich noch möglich ist. Damit folgt man vielen Wünschen der Vereine. Für den Jugendfußball gilt die Saisonfortsetzung auch für die Altersklassen G- bis einschließlich C-Juniorinnen und Junioren. Zumal in diesen Klassen nur noch relativ wenige Spieler bis zur Winterpause terminiert sind. "Nach Abwägung der Möglichkeiten haben wir uns dazu entschieden, den geimpften Spielerinnen und Spielern weiter die Möglichkeit zu geben, ihrem Sport nachzugehen", sagt FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski. "Es ist uns bewusst, wie groß die Herausforderung für die Vereine erneut bei der Umsetzung ist, gleichzeitig bietet es uns allen aber die Möglichkeit, die Saison fortzusetzen", ergänzt Manfred Schnieders, im FLVW für den Amateurfußball verantwortlich. Diesen Aussagen schließen sich der Bielefelder Kreisvorstand sowie die Ausschüsse Fußball, Jugend, Schiedsrichter und Leichtathletik an.

Der Pflichtspielbetrieb der B- und A-Junioren sowie B-Juniorinnen (Ausnahme Westfalenpokal) wird bis zum 31.12.2021 ausgesetzt. Der Trainings- und ggf. Freundschaftsspielbetrieb kann unter Wahrung der 2G-Regel fortgesetzt werden und soll insbesondere Mannschaften mit einer guten Impfquote nicht einschränken. Im beiderseitigen Einvernehmen können geplante Pflichtspiele zur Austragung kommen. Das Einverständnis der beteiligten Vereine ist der Staffelleitung (und dem SR-Ansetzer) spätestens zwei Tage vor dem Spiel über das DFBnet-Postfach mitzuteilen. Damit wird dem Umstand Rechnung, dass für diese Altersgruppen erst zu einem wesentlich späteren Zeitpunkt auf Grundlage der STIKO-Empfehlung eine Impfung möglich war.

Die Leichtathletik wird ihren Trainings- und Wettkampfbetrieb angepasst an die neuen Regelungen weiter aufrechterhalten.

Was ist jetzt zu beachten? Die CoronaSchVO sieht Beschränkungen im Amateursport in drei Stufen vor:

  • 3G: Teilnahme für Geimpfte, Genesene und Getestete (aktueller negativer Schnelltest einer offiziellen Teststelle, nicht älter als 24 Stunden, bzw. negativer PCR-Test, nicht älter als 48 Stunden).

  • 2G: Zugang nur für Geimpfte und Genesene.

  • 2G+: Zugang nur für Geimpfte und Genesene mit aktuellem negativen Test.

Gerne beraten und informieren wir Sie. Ansprechparter*innen finden Sie hier. Ausführliche Information hat hierzu der LandesSportBund NRW zusammengestellt, oder informieren Sie sich auf flvw.de. Als kompetente Ansprechpersonen stehen Ihnen auch die Mitarbeiter*innen des StadtSportBundes Bielefeld zur Verfügung. Erläuterungen können Sie auch den FAQ des Landes NRW entnehmen.

Die Vereine sind gefordert: Der Immunisierungsstatus (grundsätzlich 2G-Regel) soll von ihnen (verantwortlich ist der Veranstalter/Verein, bei Spielen der Heimverein) kontrolliert und geprüft werden, dazu kann die CovPassCheck-App des Robert-Koch-Instituts verwendet werden. Daneben sind stichprobenartig die Personalien mit offiziellen Ausweisdokumenten abzugleichen. Sollten aufgrund der räumlichen Gegebenheiten keine Zulassungskontrollen erfolgen können, ist es notwendig, die Regelungen der Zugangsbeschränkungen auszuhängen und stichprobenartig zu kontrollieren. Ansonsten sind alle Teilnehmden zu überprüfen. Kinder und Jugendliche bis zum Alter von einschließlich 15 Jahren müssen keinen Nachweis führen. Sie unterliegen keiner Zugangsbeschränkung. Aufgrund der Schultestungen gelten Schülerinnen und Schüler auch weiterhin als getestet. Bei Personen ab 16 Jahren ist ein entsprechender Schulausweis vorzulegen. Gesonderte Vereins-Hygienekonzepte sind grundsätzlich nicht nötig, da die CoronaSchVO alle wesentlichen Aspekte berücksichtigt.

3G gilt für angestellte, selbstständige, ehrenamtliche und freiwillig Mitarbeitende auf der Platzanlage wie z. B. Platzwarte, Mitarbeitende im Kiosk o. ä. bei Sportveranstaltungen sowie durch das Bundesinfektionsschutzgesetz ab dem 25.11.2021 für alle weiteren Arbeiten und Tätigkeiten im Verein. Nicht-immunisierte Personen müssen während ihrer gesamten Tätigkeit einen medizinischen Mundschutz tragen. Für Mitarbeitende, die einen Immunisierungsnachweis vorlegen, reicht die einmalige Erfassung und Dokumentation des Immunisierungsstatus. Personen, die nicht immunisiert sind oder ihren Status nicht nachweisen wollen, müssen (täglich) einen Coronatest vorlegen, bevor sie ihre Tätigkeit aufnehmen. 3G gilt außerdem für Gremiensitzungen ohne gesellige Elemente wie z. B. Vorstandssitzungen oder Fortbildungen.

3G gilt zudem für eingesetzte Personen wie Trainerinnern und Trainer, Betreuerinnen und Betreuer sowie Physiotherapeutinnen und Therapeuten (ehrenamtlich und hauptamtlich), die nicht immunisiert sind, wenn sie erstens, einen negativen Antigen-Schnelltest vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden sein darf und, zweitens, während der Tätigkeit eine medizinische Maske tragen, die sie nicht abnehmen dürfen.

2G gilt für alle Teilnehmenden und das Publikum beim Training und Wettkampf, sowie bei der außersportlichen Jugendarbeit. Hier fallen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter genauso wie Fußballerinnen und Fußballer unter die 2G-Regel. Es gibt aber Ausnahmen (siehe untenstehende Information des LSB vom 25.11.2021).

Ferner gilt 2G auch in den Vereinsgaststätten.

A
usgenommen von der 2G-Regelung sind a) Kinder- und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre sowie b) Personen, die ein ärztliches Attest vorlegen, aus dem hervorgeht, dass sie aktuell oder in den vergangenen sechs Wochen nicht gegen COVID-19 geimpft werden konnten, sofern diese über einen aktuellen Test verfügen.

Am Wettkampfbetrieb gilt für die Kaderathleten in der westfälischen Leichtathletik, nicht aber am Übungsbetrieb, eine Übergangsphase (deren Dauer nicht benannt wurde), die ihnen die Teilnahme mit einem maximal 48 Stunden alten negativen PCR-Test ermöglicht.

2G+ gilt für gesellige Veranstaltungen wie z. B. Vereinsfeste. Für Veranstaltungen in Innenräumen mit mehr als 100 Personen (Summe der Aktiven und Zuschauer*innen ohne feste Sitzplätze) sind weiterhin Hygienekonzepte vorzuhalten. Neu ist, dass diese zwingend auch Regelungen zur Zugangskontrolle und Überprüfung des Test- bzw. Immunisierungsstatus enthalten müssen.

Informationen bzw. Konkretisierungen des LSB - Ausnahmen, denn hier gilt 3G - Stand 25.11.2021, 18 Uhr: "Darüber hinaus unterliegen Teilnehmende an allen offiziellen Ligen und Wettkämpfen im Profi- und Amateursport in Sportarten, deren Fachverbände dem LandesSportBund (LSB) NRW oder einer Mitgliedsorganisation des DOSB angehören, der 3G-Regelung. Nicht immunisierte Sportlerinnen und Sportler (ab 16 Jahren) sowie die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter benötigen einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist." Klang es am Mittwoch so, als dürften nur noch Geimpfte und Genesene am Spielteilnehmen, ist übergangsweise als Ersatz der Immunisierung ein Testnachweis auf Grundlage einer PCR-Testung ausreichend. Damit ist jetzt eine Sportteilnahme gegeben. Aufgrund der nicht unerheblichen Kosten (zirka 60 EUR pro Test) ist diese Möglichkeit im Amateurbereich aber wohl rein theoretischer Natur. Gleichzeitig weisen wir auf die Verfügungen der Städte und Gemeinden hin, die davon abweichen können. Hier sollten Vereine Kontakt zu ihren zuständigen Ordnungsbehörden aufnehmen. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Landesregierung NRW.

Vereine können grundsätzlich keine Spiele ausfallen lassen: Der Verbands-Fußball-Ausschuss hat eine Anpassung der besonderen "Coronaregeln" gemäß § 47a SpO/WDFV beschlossen. Diese wurde vom Kreisvorstand für den FLVW-Kreis Bielefeld übernommen, so dass die Bestimmungen auch für den Spielbetrieb unserer Kreisligen gelten. Sie finden diese am Ende dieser Informationsseite.

Die Spielordnung des Westdeutschen Fußballverbandes (SpO/WDFV) lässt nicht zu, dass Punktespiele zu einem späteren Zeitpunkt angesetzt werden, weil bspw. nicht genügend 2G-Spieler*innen mitwirken können. Verlegt werden darf seit Juli 2019 nur maximal bis zu dem Donnerstag, der unmittelbar auf den ursprünglich angesetzten Spieltag folgt. Dieser Verlegungswunsch bedarf keinen Grund. Um zu einem Spiel anzutreten, reicht es aber aus, wenn sieben Spieler*innen einer Mannschaft auf dem Platz sind (§ 27 Abs. 3 SpO/WDFV).

Vereine müssen sich mit den Spielregeln vertraut machen: Sofern Mannschaften nicht antreten, weil ihnen nicht genügend (spielberechtigte) Spieler*innen zur Verfügung stehen (Regelung, die auch unabhängig von der Coronapandemie Anwendung findet), sollte ein rechtzeitiger Antrag auf Spielverzicht (§ 53 SpO/WDFV) gestellt werden. Dadurch werden Ordnungsgelder vermieden (siehe auch Durchführungsbestimmungen der Herren/Frauen). Vereine können bei einem vorausschauenden Handeln maßglich mitgestalten. Bei einem Nichtantritt/Spielverzicht gelten jedoch weiterhin die gängigen Bestimmungen der Spielordnung (Spielwertung für den Gegner; § 43 SpO/WDFV). Nach einem dritten Nichtantritt bzw. dritten Spielverzicht innerhalb einer Saison steht jedoch die Mannschaft als erster Absteiger fest (§ 58 SpO/WDFV) und kann nicht weiter am Spielbetrieb teilnehmen. Daher sollten Vereine wohl überlegt handeln.

Bitte tragen Sie mit umsichtigem Verhalten weiterhin dazu bei, dass Fußball und Leichtathletik auch weiterhin keine Pandemietreiber werden. All dies wird den gemeinnützig organisierten Sport von neuem herausfordern. Sobald uns ein aktuelles Corona-Update erreicht, werden wir Sie informieren.

Im Rahmen unserer personellen Ressourcen werden unsere Gremienmitglieder des FLVW-Kreises Bielefeld auch Spiele besuchen, um sich von der ordnungsgemäßen Durchführung zu überzeugen.



Corona-Update: Am 03.12.2021 wurde eine geänderte Fassung der CoronaSchVO veröffentlicht, sie gilt ab dem 04.12.2021. G
rundsätzlich bringt diese für den eigentlichen Sportbetrieb nur wenige Änderungen mit sich:

  • § 2, Absatz 8; "Bis zum Ablauf des 16.01.2022 sind abweichend von Satz 2 Nummer 1 zur eigenen Ausübung sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten auch Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 und 17 Jahren den immunisierten Personen gleichgestellt." Damit können jetzt auch Schüler*innen dieser Altersgruppe ohne Zugangsbeschränkung am Sportbetrieb teilnehmen, auch wenn sie noch nicht geimpft sind. Die ergänzte Regelung, wonach Schüler*innen im Alter von 16 und 17 Jahren immunisierten Personen gleichgestellt werden, hat Einfluss auf die Möglichkeit zur Teilnahme am Trainings- und Spielbetrieb. Diese Regelung gilt bis zum 16.01.2022. Besonders zu beachten ist, dass bei Schüler*innen ab 16 Jahren der Testnachweis z. B. durch eine Bescheinigung der Schule vorzulegen ist (keine Automatik wie bis einschließlich 15 Jahre). Diese Kontrolle obliegt weiterhin den Vereinen. Auf die in diesen News kommunizierten grundsätzlichen Regelungen zur Organisation des Spielbetriebes der A- und B-Junioren sowie B-Juniorinnen hat diese kurzfristige Änderung des Landes NRW keine Auswirkungen. Weiter fasst der Landessportbund NRW zusammen: Für ältere nicht-immunisierte Sportler*innen und für Jugendliche, die nicht mehr in der Schule sind und damit keine Schultestungen haben, gilt weiterhin ein aktueller PCR-Test als Teilnahmevoraussetzung.

  • Statt einer stichprobenartigen Kontrolle der Lichtbildausweise von Zuschauer*innen, Besucher*innen, Gastmannschaften etc. (am Eingang) muss ab dem 08.12.2021 immer der Immunisierungsnachweis und ein offizielles Ausweisdokument (Personalausweis oder Pass; Führerschein, Schiedsrichterausweis usw. zählen nicht dazu) kontrolliert werden.

  • Weitere Einschränkungen drohen, wenn an drei Tagen hintereinander die Inzidenz über dem Wert von 350 liegt. In einem solchen Fall gilt für private Zusammenkünfte (auch Vereinsfeiern) die Begrenzung auf 50 Personen in Innenräumen und 200 Personen draußen. Sie gilt für alle Personen. Konkret für die Nutzung bspw. von Vereinsheimen für Weihnachtsfeiern: Es dürfen maximal 50 Personen teilnehmen, dabei wird das drei Tage alte Baby genauso gezählt wie die 90-jährige Großmutter. Es gilt wie bekannt 2G+, d. h. insbesondere für alle Personen ab 16 Jahren, dass sie zusätzlich zu einem Immunisierungsnachweis auch einen Test aus einem Testzentrum benötigen, der weniger als 24 Stunden alt ist. Alle Teilnehmenden an einer Weihnachtsfeier müssen entsprechend kontrolliert werden. Das Gesundheitsministerium des Landes gibt bekannt, ab wann die Beschränkungen gelten und wann sie außer Kraft treten. Die Beschränkungen werden wieder aufgehoben, wenn in den Kreisen bzw. kreifreien Städten an fünf aufeinander folgenden Tagen die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen den Schwellenwert von 350 unterschreitet.


Mit der Neufassung der CoronaSchVO zum 28.12.2021 ergeben sich für den Sport im Außenbereich kaum Änderungen. Das Hallentraining darf hingegen nur noch unter Einhaltung von 2Gplus durchgeführt werden.



Coronaregeln gemäß § 47a SpO/WDFV für den Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e. V.
- Stand: 25.11.2021

Nach § 4 Abs. 2 Ziffer 3 der CoronaSchVO (gültig ab 24.11.2021) dürfen nur noch immunisierte Personen im Amateursport die gemeinsame Sportausübung (Wettkampf und Training) auf und in Sportstätten sowie außerhalb von Sportstätten im öffentlichen Raum betreiben. Nicht immunisierte Spieler*innen können übergangsweise als Ersatz der Immunisierung einen Testnachweis nach § 2 Absatz 8 Satz 2 CoronaSchVO auf der Grundlage einer PCR-Testung (nicht älter als 48 Stunden) vorlegen.

Die nachstehenden Ziffern 1 bis 5 gelten nur für Spieler*innen, die nachweisbar geimpft oder genesen sind (2G). Ausgenommen sind alle Spieler*innen bis zu einem Alter von einschließlich 15 Jahren und die Personen, die über ein ärztliches Attest verfügen, demzufolge sie derzeit oder bis zu einem Zeitpunkt, der höchstens sechs Wochen zurückliegt, aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Covid-19 geimpft werden können; diese Personen müssen über einen Testnachweis nach § 2 Absatz 8 Satz 2 der CoronaSchVO verfügen.

Spieler*innen, die keine wirksame Immunisierung gegen das SARS-CoV-2-Virus aufweisen und allein deswegen aufgrund behördlicher Verfügung oder anderer öffentlich-rechtlicher Vorschriften nicht oder nur bis zu einer bestimmten Höchstzahl am Spielbetrieb teilnehmen dürfen, gelten als "zur Verfügung stehend" und Ziffer 1 bis 5 kommt daher nicht zum Tragen.

  1. Wird für drei oder mehr immunisierte Spieler*innen einer Mannschaft wegen einer Erkrankung aufgrund des Coronavirus oder eines entsprechenden Krankheitsverdachts behördlicherseits Quarantäne angeordnet, ist die Spielleitende Stelle ermächtigt, bei Vorliegen eines Antrages einer der beiden am Spiel beteiligten Vereine, dieses Spiel ebenfalls von Amts wegen abzusetzen. Dies gilt auch für folgende Spiele, die während der Quarantänezeit der immunisierten Spieler*innen angesetzt sind. Ziffer 5 gilt zu beachten. Dies gilt nicht für Spieler*innen, die z. B. aufgrund von Reisetätigkeit in Quarantäne gestellt sind, und vierzehn Tage keinen Kontakt mit der Mannschaft hatten.
  2. Sollten Vereine die Erkrankung von drei oder mehr immunisierten Spieler*innen aufgrund des Coronavirus oder einen entsprechenden Krankheitsverdacht vor dem Spiel melden, ist das anstehende Spiel ebenfalls von den Spielleitenden Stelle von Amts wegen abzusetzen. Ziffer 5 gilt zu beachten.
  3. Sollten die zuvor beschriebenen Fälle auftreten, ist der Verein verpflichtet, sofort seinen zuständigen Staffelleiter zu informieren. Dieser wird dann den Gegner über die Absetzung des Spiels informieren.
  4. Eine Erkrankung aufgrund des Coronavirus oder eines entsprechenden Krankheitsverdachts bzw. eine Quarantäneanordnung müssen durch eine Bestätigung des Gesundheitsamtes bzw. beim Krankheitsverdacht auch durch einen Arzt unverzüglich nachgewiesen werden. Sollte dies nicht geschehen, wird das Spiel für den Verein als verloren gewertet, der den Antrag nach Ziffer 1 gestellt bzw. die Meldung nach Ziffer 2 angezeigt hat.
  5. Meisterschaftsspiele von Mannschaften, die von behördlichen Quarantäneanordnungen betroffen gewesen sind, dürfen erst dann wieder angesetzt werden, wenn mit dem Tag nach Ablauf der Quarantänezeit fünf Tage vergangen sind. Sollten die betroffenen Mannschaften bzw. Vereine bereit sein, vor Ablauf der Frist zu spielen, kann die Spielleitende Stelle dies berücksichtigen und das Spiel früher ansetzen.

Bei Missachtung der vorstehenden Regeln oder bei Täuschungsversuchen (z. B. gefälschter Immunisierungsnachweis) droht jeweils eine Abgabe an das zuständige Sport- und ggfs. Zivil-/Strafgericht, welches u. a. eine Spielwertung durch das Sportgericht nach sich ziehen könnte.