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Geschäftsstelle

Masterplan 2017-2019
Stiftung des FLVW

Der FLVW-Kreis Bielefeld stellt sich vor

Kreistag 2019



Delegierte versammelten sich am 9. April in der Neuen Schmiede.

Als Verwaltungsstelle des Verbandes – ohne eigene Rechtspersönlichkeit – ist der Kreis Bielefeld für die FLVW-Belange vor Ort zuständig. Der Kreistag ist nach dem Verbandstag das oberste Beschlussorgan im FLVW, welches durch Wahlen und Bestätigungen die personellen Grundlagen und damit die Interessensvertretung der Vereine im Kreis Bielefeld regelt und so auch den sportpolitischen Weg für die nächsten drei Jahre mitbestimmt. Neben zahlreichen Gästen waren von den 124 eingeladenen, stimmberechtigten Delegierten waren 65 anwesend.

Als Kreisvorsitzender wiedergewählt wurde Markus Baumann. Die weiteren Vorstandswahlen erfolgen mit Ausnahme des Vorsitzenden des Kreis-Jugend-Ausschusses. Hans Keuch wurde bereits vor sieben Wochen beim Jugendtag zum Ausschuss-Vorsitzenden der Jugend wiedergewählt. Ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden Lutz-Peter Oberschelp (Kreiskassierer), Reiner Koller (Vorstandsmitglied für besondere Aufgaben sowie Ehrenamtsbeauftragter) und Petra Heiderstädt (Vorsitzende des Kreis- Leichtathletik-Ausschusses). Philip Ortgies hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt und wurde von den Delegierten mit Dank für die geleistete Arbeit verabschiedet. Für seinen Posten als "Fußballchef" (Vorsitzender des Kreis-Fußball-Ausschusses) kandidierte erfolgreich Patrick Hartmann. In den letzten Jahren war er im Kreisvorstand zuständig für die Bereiche Qualifizierung sowie Vereinsentwicklung, Freizeit- und Breitensport bzw. Gesundheitssport, und hier im Besonderen für den Ü-Fußball.

Neben dem Amateur-Fußball findet sich im Kreis Bielefeld auch der Futsal-Bereich und der Ü-Fußball unter dem Dach des Kreis-Fußball-Ausschusses wieder. Alles was irgendwie etwas mit Fußball zu tun hat, wird jetzt aus einer Hand gesteuert und geleitet.

Leider gab es keinen Wahlbewerber für den Vorsitz des Ausschusses für Vereins- und Kreisentwicklung, bzw. als Obmann/Obfrau für Vereins- und Kreisentwicklung. Die wesentlichen Aufgaben dieses neuen Ressorts sind Angebote zur Qualifizierung und Vereinsentwicklung zu erarbeiten und diese umzusetzen und die Mitglieder des Kreisvorstands, der Kreisausschüsse und natürlich die Vereine bei ihrer strategischen Weiterentwicklung zu unterstützen. Dieser wichtige Vorstandsposten soll aber alsbald (durch Berufung durch den Kreisvorstand) besetzt werden. Aufgaben und Inhalte können Interessierte der "Stellenbeschreibung" entnehmen.

Als Vorsitzender des Kreis-Schiedsrichter-Ausschusses kandidierten der bisherige Amtsinhaber Philip Dräger sowie Ingo Engelstädter. Im zweiten Wahlgang setzte sich Ingo Engelstädter durch, trat jedoch aus gesundheitlichen Gründen am 10. April von seinen Ämtern zurück. Der Vorstand des Kreises Bielefeld berief daraufhin Philip Dräger gemäß § 16 Abs. 2 der Satzung zum kommissarischen Vorsitzenden des Kreis-Schiedsrichter-Ausschusses.

Der Vorsitzende des Kreis-Schiedsrichter-Ausschusses hat fortan auch Sitz und Stimme im Kreisvorstand. Auf Vorschlag des Kreisvorsitzenden beschloss der Kreistag gemäß § 45 Abs. 3 der Satzung, den Vorsitzenden des Kreis-Schiedsrichter-Ausschusses in den Kreisvorstand zu wählen. Durch den Rücktritt Engelstädters wird hierzu Philip Dräger berufen.

Verabschiedet wurden beim Kreistag die Sportrichter Metin Aydogdu, Michael Daalmann, Eckhard Lohmann, Aynur Özsan, Frank Pietsch und Heinz-Werner Stork, die sich nicht zur Wiederwahl stellten. Den Delegierten des Kreistages wurden mit Christine Schröder und Abdullah Yilmaz zwei Personen zur Wahl des/der Vorsitzenden des Kreis-Sportgerichts vorgestellt. Die Wahl fiel auf Christine Schröder, die neben dem Vorsitz des Kreis-Jugend-Sportgerichts auch das Kreis-Sportgericht führt. Als Beisitzer für das Kreis-Sportgericht wurden Mustafa Baytar, Björn Heinemann, Stefan Figge-Trumpf, Hans-Werner Finke und Abdullah Yilmaz gewählt.

Ebenfalls wurde ein Mitglied für das Bezirks-Sportgericht entsandt. Hier fiel die Wahl auf Manfred Gandelheid, der den Kreis Bielefeld seit vielen Jahren bei der Sportgerichtsbarkeit auf Bezirksebene vertritt.

Die jeweiligen Mitglieder der Kreisausschüsse (Fußball, Leichtathletik und Schiedsrichter) werden in Kürze von den Ausschussvorsitzenden dem Kreisvorstand vorgeschlagen und von diesem berufen, so sieht es die Satzung des westfälischen Fußball- und Leichtathletik-Verbandes vor.

Delegierte des Kreises beim FLVW-Verbandstag am 8. Juni in Kamen sind: Markus Baumann, Patrick Hartmann, Petra Heiderstädt, Reiner Koller und Lutz-Peter Oberschelp. Delegierte des Kreises beim WDFV-Verbandtag am 13. Juli in Dortmund sind Markus Baumann und Lutz-Peter Oberschelp.

Die Ehrennadel in Gold des FLVW überreichte der Kreisehrenamtsbeauftragte Reiner Koller an Dieter Brüggemann und Lutz-Peter Oberschelp, die Ehrennadel in Silber erhielten Markus Baumann und Ingo Engelstädter.

Aktuell zählt der Kreis Bielefeld 90 verschiedene Mitgliedsvereine. Rechnet man die Leichtathletik-Abteilungen der bereits verbandsangehörigen Mehrspartenvereine (beispielsweise aufgrund der bestehenden Mitgliedschaft der Fußballabteilung) hinzu, bilden insgesamt 97 Vereine und Abteilungen den FLVW Kreis Bielefeld. Das ist eine stabile, leicht steigende Zahl. Hier dominiert ganz klar der Fußball, Leichtathletik und Breitensport melden konstante Zahlen. Im Vergleich zum Kreistag 2016 meldeten die Vereine einen geringen Rückgang von 42 Mitgliedern in ihren Klubs. Mit 42.090 Mitgliedern im gesamten Kreis, davon zirka 35.000 in den Vereinen aus der Stadt Bielefeld – selbstverständlich mit vielen Passiven in allen Fachschaften – zählen wir zu den "Großen" in Westfalen.

Beim Blick auf die Mitgliederzahlen erkennen Sie, dass über die Hälfte unserer 97 Vereine durchschnittlich kaum mehr als 250 Mitglieder zählen. Ungefähr Zweidrittel unserer Mitgliedsvereine sind zugeordnet zur Fachschaft Fußball. Diese Fachschaft stellt mit 78 Prozent (32.823 Mitglieder) auch das Gros der Gesamtmitgliederzahl der kreisangehörigen Vereine. Aber die Fachschaften Fußball (Minus 396) und Leichtathletik (Minus 569) liefern für sich allein betrachtet deutlich schlechtere Ergebnisse ab. Lediglich der Bereich Freizeit- und Gesundheitssport sorgt mit deutlichen Zuwächsen (Plus 923) für ein fast ausgeglichenes Gesamtergebnis (Minus 42).