Fußball-Ferien

Facebook

Termine

Bevorstehende Termine



Kreispokal-Endspiele der Junioren

Datum: 16. November 2019 10:30 bis 18:00 Uhr
mehr »
Hallenmeisterschaften









Geschäftsstelle

Masterplan 2017-2019
Stiftung des FLVW

News & Ereignisse

08 / 2019

Überblick über Regeländerungen

Die NW gab am Samstag einen Überblick über die Regeländerungen, vorgestellt von Bundesligaschiedsrichter Harm Osmers sowie dem Vorsitzenden des Kreis-Schiedsrichter-Ausschusses, Philip Dräger, und dem 1. Lehrwart, Kilian Krämer.

Danke an Nicole Bentrup!

08 / 2019

Trauer um verstorbenen Schiedsrichter Karl-Heinz Boelke

Bielefelds Schiedsrichter trauern um einen ihrer treusten Kollegen. Karl-Heinz Boelke ist vor wenigen Tagen im Alter von 68 Jahren verstorben. Die Beisetzung fand am 20. August statt. Karl-Heinz Boelke war seit dem 1. April 1974 Schiedsrichter  des TuS Jöllenbeck. Mehr als zehn seiner 45 Jahre als Unparteiischer pfiff er oberhalb der Kreisebene in der Bezirksliga. Wenn Karl-Heinz Boelke nicht selbst im Schiri-Dress auf dem Platz stand, fieberte er auf der Alm mit seinem DSC Arminia Bielefeld mit. Im Namen seiner 200 Unparteiischen spricht der Kreisschiedsrichter-Ausschuss seiner Familie, Verwandten und Freunden sein aufrichtiges Beileid und Mitgefühl aus. Die Bielefelder Schiedsrichter werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

08 / 2019

Im Dialog mit den Vereinen: Infoveranstaltung zu Regeländerungen

Regeländerungen erklären, Verständnis schaffen, Praxisfolgen diskutieren – mit dieser Zielsetzung informierte am 30.07. der Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss (KSA) in Person des Vorsitzenden Philip Dräger sowie des 1. Lehrwarts Kilian Krämer, in Kooperation mit dem neuen Ausschuss für Vereins- und Kreisentwicklung (AVK), über die Regeländerungen, die seit 01.07. in Kraft getreten sind und für die am Sonntag startende Saison gelten. KSA und AVK stellten zu Beginn kurz ihre Mitglieder und Aufgaben vor. Philip Dräger verdeutlichte, welche vielfältigen Aufgaben ein Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss wahrnehmen müsse – nicht nur aufgrund von rund 200 aktiven Schiedsrichter*innen im Kreis Bielefeld. Der KSA versuche dabei immer bestmöglich die Mischung aus Interessen von Unparteiischen und Vereinen auszubalancieren, um für alle das Beste zu erreichen.


Was macht eigentlich der Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss? Der Vorsitzende Philip Dräger erläuterte zu Beginn die vielseitigen Aufgaben des KSA. Foto: Nicole Bentrup

Anschließend stellte Kilian Krämer die Regeländerungen vor und verdeutlichte anhand von Praxisbeispielen, welche Auswirkungen diese haben bzw. haben könnten. Hier entstand ein intensiver Austausch mit den Anwesenden. Leider waren lediglich 17 Vereine der Einladung gefolgt, diese diskutierten aber umso intensiver – sowohl über die Rolle der Referees, als auch über die Vorbildfunktion von Trainer*innen, gerade im Juniorenbereich. Gerade die Gelbe und Rote Karte für Teamoffizielle war dabei ein wichtiges Thema. Krämer und Dräger beschwichtigen dabei. Es sei nicht Ziel, das neue Strafmittel inflationär zu nutzen. Sachliche und nicht übertriebene Diskussionen seien in Maßen weiterhin Teil des Fußballspiels. Gleichwohl betonten beide, dass Persönliche Strafen mit möglichen Folgesperren gerade dann Wirkung zeigen könnten, wenn Trainer*innen sich wiederholt unsportlich verhalten und deshalb mit der Roten Karte bestraft würden.

Die Veranstaltung dauerte dadurch zwar länger als gedacht, am Ende gab es aber durchgängig positives Feedback aller Beteiligten. Beide Seiten hätten das Verständnis füreinander gestärkt, man sei sich auf Augenhöhe begegnet – ein wichtiger Schritt, um auch zukünftig den Dialog untereinander aufrecht zu erhalten. Im Kontext der leider weiterhin hohen Probleme mit Aggressionen und Gewalt auf den Bielefelder Sportplätzen ein mehr denn je notwendiges Mittel.


Was hat sich verändert? Kilian Krämer stellte die Regeländerungen den anwesenden Vereinsvertretern vor. Foto: Nicole Bentrup

06 / 2019

Trauer um verstorbenen Schiedsrichter Bernd Kranzmann

Bielefelds Schiedsrichter trauern um einen ihrer treusten Kollegen. Bernd Kranzmann ist am 12. Juni im Alter von 65 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben. Die Beisetzung fand im engsten Familienkreis statt. Bernd Kranzmann wurde im November 2018 für 30 Jahre Dienst an der Pfeife ausgezeichnet worden. Der Unparteiische war für den TuS Union 02 Bielefeld im Einsatz. Dort trainierte er eine Zeit lang auch die Frauenfußball-Mannschaft und betreute zudem die Gehfußball-Mannschaft. Unser aufrichtiges Beileid und Mitgefühl gilt seiner Familie, Verwandten und Freunden.

Die Bielefelder Schiedsrichter werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

06 / 2019

19 neue Schiedsrichter

Der Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss Bielefeld freut sich über 19 neue Kollegen, die am 26.06. erfolgreich den theoretischen und praktischen Test absolviert haben.

Es handelt sich um

Erdinc Aktas    (SC Peckeloh)

Sabri Candan  (VfR Wellensiek)

Tim Grabowski   (FC Altenhagen)

Emre Gül    (SV Brackwede)

Gencay Güngör   (SV Häger)

Jochen Heymann   (SC Halle)

Jannik Imkemeyer   (BV Werther)

Andre Johrbahn   (VfL Theesen)

Burkay Karadag  (SV Brackwede)

Ismet Kolcu   (TuS Eintracht Bielefeld)

Jan-Niclas Kunze   (SV Heepen)

Marcel Malla   (SC Babenhausen)

Yassine Moujahid   (SV Gadderbaum 08)

Tarik Mete Partlak   (VfL Ummeln)

Belmin Saric   (TuS Eintracht Bielefeld)

Yannik Stapperfenne   (SC Bielefeld 04/26)

Ferzi Tairi   (TuS Eintracht Bielefeld)

Erdal Tan   (SV Heepen)

Luca Uesbeck     (TuS Quelle)

 

Der KSA heißt alle herzlich willkommen in der Schiedsrichtervereinigung Bielefeld!

06 / 2019

KSA gratuliert kreislichen Aufsteigern

Nachdem die Aufsteiger in die Bezirksliga bereits feststehen, hat der KSA in seiner Sitzung am 24.06. nach intensiveren Beratungen folgende Aufstiege beschlossen:

Kreisliga B:

Florian Heinze (VfL Schildesche)

Patrick Jeroch (TuS Jöllenbeck)

Emre Hüseyin Goymen (MCH Sennestadt)

 

Allen Aufsteigern herzlichen Glückwunsch und weiterhin gut Pfiff!

 

05 / 2019

Jetzt noch für Anwärter-Lehrgang anmelden!

In gut einem Monat startet der nächste Anwärter-Lehrgang für Schiedsrichter. Wir freuen uns auf weitere Anmeldungen.

Termine des Lehrgangs:

 

Samstag, 15.06.2019, 10:00-14:00 Uhr, Sportlerheim TuS Hillegossen, Selhausenstr. 126, 33699 Bielefeld

Mittwoch, 19.06.2019, 18:00-21:00 Uhr, Clubheim Dreesgen, Höhenweg 1, 33617 Bielefeld

Samstag, 22.06.2019, 10:00-14:00 Uhr, Clubheim Dreesgen, Höhenweg 1, 33617 Bielefeld

Mittwoch, 26.06.2019, 18:00-21:00 Uhr (Prüfung), Stadion Rußheide, Mühlenstr. 121, 33607 Bielefeld

Anmeldungen bitte mit Stammdaten (Name, Geburtsdatum, Verein) an lang@flvw-bielefeld.de.

 

Wir freuen uns auf euch!

04 / 2019

Erfolgreiche Bezirksliga-Prüfung in Detmold - Aufsteiger Skora und Niemeyer

Eine erfolgreiche Prüfung legten die Schiedsrichter der Bezirksliga beim samstäglichen Termin in Detmold ab. Alle anwesenden Bielefelder legten sowohl Lauf- als auch Regelprüfung erfolgreich ab. Mit der erfolgreich abgelegten Prüfung haben Niklas Skora (SV Ubbedissen) und Jonas Niemeyer (TuS Solbad Ravensberg) den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft. Herzlichen Glückwunsch!

04 / 2019

Brief des kommissarischen VKSA Philip Dräger vom 12. April 2019

 

Liebe Bielefelder Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter,

 

ich bin ehrlich gesagt sprachlos ob eurer gezeigten Unterstützung sowie der damit verbundenen Loyalität. Das eine solch nahezu geschlossene Sympathie für die Arbeit eines KSA überhaupt bestehen kann, habe ich bislang für ausgeschlossen gehalten und bin emotional zutiefst überwältigt. Herzlichsten Dank dafür!

 

Ingo Engelstädter ist nach seinem Wahlsieg gegen meine Person und damit den amtierenden KSA im Rahmen des Kreistags am 9. April von seinem Posten als VKSA-Bielefeld am 11. April zurückgetreten - offiziell aus gesundheitlichen Gründen.

 

Wir als KSA gehen dahingehend gestärkt aus einer Intrige hervor und wissen allerspätestens jetzt, was wir aneinander haben. Nachdem wir diesen vorsätzlich geplanten Komplott überstanden haben und lediglich etwa eine Hand voll noch unter uns weilender Schiedsrichter daran wirkten, gilt es den Schulterschluss mit den auf dem Kreistag und im Vorfeld sich blenden lassenden Vereinsvertretern zu suchen und etwaige Missstände KSA-seitig aktiv aufzuarbeiten.

 

Eines gilt es an dieser Stelle ebenso festzuhalten: Ingo Engelstädter war selbst im Rahmen unseres Lehrabends am 11. März, auf dem die zukünftige Ausrichtung des KSA besprochen wurde, anwesend und hat uns (nahezu) alle bewusst in Unwissenheit ob seines Vorhabens belassen. Engelstädters den Medien zu entnehmende Darstellung, er wäre vollkommen überrascht ob seiner Nominierung und habe aus dem Bauch heraus spontan entschieden das Amt anzunehmen, entspricht nachweislich in keinster Weise den Tatsachen. Sollten darüber hinaus die seitens Engelstädter über die Medien verbreiteten Vorwürfen an den aktuellen KSA-Bielefeld stimmen, möchten ich die Gelegenheit nutzen, hiermit unsere fortwährende Gesprächsbereitschaft nochmals mitzuteilen und bitte um Kontaktaufnahme. Dass es laut Mitteilung eines Vertreters des SC Halle gewisse Unstimmigkeiten unter den Vereinen geben soll, konnten wir nicht erahnen. Bis heute liegt dem KSA keine Beschwerde über seine Arbeit vor.

 

Wir werden die Eigeninitiative ergreifen und das Thema, sofern es eines geben sollte, aus der Welt schaffen. Besonders irritierend wirkt auf uns der Vorwurf sich nicht um ältere Schiedsrichter zu kümmern. Hierzu bitten wir ausdrücklich die Älteren auf unserem nächsten Lehrabend am 6. Mai das Gespräch mit uns zu führen. Wir haben, entgegen Ingo Engelstädter, nie behauptet, mit 35-jährigen Schiedsrichtern nichts anfangen zu können. Unsere zugegebenermaßen überalterte Schiedsrichterelite im Kreis besteht schließlich aus mehreren Schiedsrichtern Ü30. Stichwort Neue Medien: Hier werden wir auch weiterhin nicht drumherum kommen auf Handynutzung, E-Mail, etc. zurückzugreifen, auch wenn das Einzelnen laut Ingo Engelstädter nicht passen sollte.

 

Dem KSA-Bielefeld war das Vorhaben seitens Ingo Engelstädter und seines  Schattenkabinetts seit vielen Monaten durch zahlreiche Vereinsvertreter sowie Funktionäre bekannt. Wir haben uns bewusst dazu entschlossen keinerlei Gegenwerben zu betreiben, zu überzeugt sind wir von unserer Arbeitsweise. Überrascht hat uns lediglich die Tatsache, dass es möglich war, insbesondere über den Altligafußballsektor - für den bislang allein Engelstädter verantwortlich zeichnete - derartig zu integrieren und somit auf dem Kreistag, größtenteils völlig unbekannte Vereinsvertreter dazu zu bewegen, entsprechend zu agieren. Traurig, dass sich einige Wenige unter uns ebenfalls instrumentalisieren lassen haben. Wir werden entsprechend darauf reagieren und im Sinne der Gemeinschaft entscheiden.

 

Bitte seht mir nach, dass ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts weiteres verlauten lassen möchte. Der komplette KSA plus unsere KSA-Neulinge Niklas Pankoke und Luca Maurer sind ab sofort wieder eure Ansprechpartner und werden diese Aufgabe auch weiterhin mit Freude und Herzblut wahrnehmen.

 

In diesem Sinne wünsche ich euch und euren Familien ein schönes Wochenende, Frohe Ostern und natürlich weiterhin Gut Pfiff. Bitte richtet eure Teilnahme an unserem Lehrabend am 6. Mai bereits heute ein.

 

Philip Dräger

Kommissarischer Vorsitzender des Kreis-Schiedsrichter-Ausschusses Bielefeld

04 / 2019

Schiedsrichter gratulieren

Die Bielefelder Schiedsrichter gratulieren KSA-Mitglied Dennis Kandziora und seiner Frau Caro zur Geburt ihres Sohnes Leo und wünschen der Familie alles Gute.

03 / 2019

KSA Bielefeld ehrt verdiente Schiedsrichter

 

Den jüngsten Lehrabend Anfang März hat der KSA-Vorsitzende Philip Dräger (von links) zur Ehrung eines treuen Unparteiischen-Trios genutzt: Mazlum Bozkurt (SV Brackwede) ist seit zehn Jahren dabei. Hasan Firat (SuK Canlar) und der stellvertretende KSA-Vorsitzende Klaus Münstermann (SG Oesterweg) leisten bereits seit 20 Jahren Dienst an der Pfeife.

 

03 / 2019

Schiedsrichtervereinigung Bielefeld trauert um Wolfgang Fischer

Die Schiedsrichtervereinigung Bielefeld trauert um Wolfgang Fischer. Der ehemalige Unparteiische des TuS Eichenkranz, seit 1983 Sportclub Eichenkranz Rot-Weiß Bielefeld, verstarb am 27. Februar im Alter von 91 Jahren.

Wolfgang Fischer hatte im zweiten Weltkrieg einen Arm verloren und war trotz dieses Handicaps auf den heimischen Kreisliga-Sportplätzen über viele Jahre ein gern gesehener Schiedsrichter. Zudem war er ein großer Fan von Borussia Dortmund. Als Dauerkarteninhaber war für ihn der Besuch der Heimspiele des BVB eine Selbstverständlichkeit.

Die Bielefelder Schiedsrichter werden Wolfgang Fischer ein ehrendes Andenken bewahren und sprechen seinen Angehörigen sowie Freunden ihr aufrichtiges Beileid aus.

02 / 2019

Von Klaus Münstermann

(Text und Foto)

 

Wetten ist nicht verboten - Spielmanipulation schon

Kriminalhauptkommissar Michael Bahrs klärt Fußball-Schiedsrichter auf

Der BVB-Profi Lukasz Piszczek und Douglas  Costa (ehemals Bayern München) haben es zugegeben, die Schiris Robert Hoyzer und Felix Zwayer ebenfalls – sie manipulierten  Fußballspiele gegen Geld, so genanntes »Matchfixing«.

Michael Bahrs (46), Kriminalhauptkommissar im Polizeipräsidium  Bochum, hat  versucht, die  Schiedsrichter des Fußballkreises Bielefeld dafür  zu sensibilisieren,  dass das auch im Amateurbereich   vorkommen kann. Zumindest in den höheren Ligen  oberhalb der Kreisgrenzen. So könne man in  Asien so ziemlich auf alle Fußballspiele dieser Welt wetten.

Bahrs ist seit 28 Jahren Polizist, war Mitglied der Sonderkommission »Flankengott« und ermittelt seit etwa zehn Jahren im Bereich der Manipulation von Sportwetten. Er und seine Kollegen sind eher zufällig auf das Thema  aufmerksam geworden. »Wir haben Täter aus der organisierten Kriminalität wegen andere Delikte überwacht und  dann Absprachen mit Spielern und Schiedsrichtern  mitbekommen«, sagte Bahrs.

Seit April 2017 gibt es im Strafgesetzbuch eigene Paragrafen zu »Sportwettbetrug« und »Manipulation von berufssportlichen Wettbewerben«. »Aber Wetten ist  in Deutschland grundsätzlich eben nicht verboten«, sagt Bahrs. Der Anreiz für die organisierte  Kriminalität liege im vergleichsweise geringen Risiko, erwischt zu werden  und in den hohen Gewinnmöglichkeiten. Als Beispiel dafür zeigte  Bahrs einen bei Ermittlungsarbeiten beschlagnahmten Wettschein: drei Euro Einsatz auf den Ausgang von zehn Spielen gesetzt – 25.062 Euro Gewinn. »Solche Scheine haben die Betrüger dann  in unterschiedlichen Wettbüros abgegeben«, so Bahrs.

Felix Zwayer soll als Assistent von Hoyzer im Mai 2004 bei einem Spiel  »kritische Situationen für eine Mannschaft vermieden haben« – für  300 Euro! »Schiedsrichter haben als Leiter des Spiels erheblichen Einfluss auf dessen Ausgang«, so Bahrs, der sich im Rahmen seiner Tätigkeit weltweit ein großes Netzwerk aufgebaut hat. »Das braucht man, um überhaupt an Informationen zu kommen«, sagt  der 46-Jährige.

Bei all seinen Ermittlungen zum  Matchfixing  hat  er noch  keine rationale Erklärung dafür gefunden, warum sich Menschen manipulieren lassen. »Die Matchfixer gehen es clever an. Sie stellen sich als Spielerberater vor, locken mit teuren Autos und einem Luxusleben, laden zu spannenden Bundesligaspielen ein und nach einiger Zeit bitten sie die Leute dann um einen Gefallen. Das schlägt  kaum jemand aus, schon aus moralischer Sicht, ähnlich wie in der Nachbarschaftshilfe«, erklärt Bahrs.

Mehr als 100 Unparteiische waren der Einladung  Reiner Stodiecks, Vorsitzender des Vereins   »Die Pfeife«, am 11. Februar in den »Sechzehner« der Bielefelder Schüco-Arena gefolgt. Für die hatte Michael Bahrs folgende Rat: »Sagt niemals etwas zu, wenn ihr auf Matchfixing angesprochen werdet. Wendet euch an eine Vertrauensperson in eurem Verein oder direkt an die Polizei.«

Michael Bahrs ist Mitglied beim Hamburger SV. Dass er nicht zum  ursprünglichen Vortragstermin im Anschluss an das  Zweitligapartie Arminia Bielefeld gegen den HSV kommen konnte, dazu sagte der 46-Jährige mit einem Augenzwinkern:  »Ich wusste ja, wie das Spiel ausgeht.« Arminia gewann überraschend mit 2:0. Diesmal war es nur im Spaß gemeint.

 

02/2019

Lernen, Schwitzen, Feiern – Bielefelder und Lemgoer Schiedsrichter zum Wochenend-Seminar in Bad Fredeburg

Auch Schiedsrichter müssen sich auf die Rückrunde vorbereiten, Regeln und Regelauslegung vertiefen, diskutieren und sich körperlich auch über den Winter fit halten. Aus diesem Grund brechen die Bielefelder Referees bereits seit über zwanzig Jahren noch vor Beginn der Rückrunde ins sauerländische Bad Fredeburg auf, um sich über ein Wochenende intensiv weiterzubilden. Dieses Jahr waren sie allerdings nicht allein – erstmalig wurden sie von Kollegen aus dem Kreis Lemgo begleitet.

Ein Gewinn für alle, das wurde bereits am ersten Abend deutlich. Beide Kreise arbeiten bereits erfolgreich im Förderteam ‚Team 57‘ miteinander. Die Lemgoer Unparteiischen blieben nicht „außen vor“, sondern waren schnell mittendrin, beteiligten sich, diskutierten mit. Gelegenheit dazu gab es reichlich, denn das straff getaktete Programm, organisiert vom Bielefelder Schiedsrichter-Ausschuss in Person von Stefan Lang, Dennis Kandziora und Kilian Krämer, brachte die Teilnehmenden immer wieder in Gruppenarbeiten, Plenumsdiskussionen und Videoszenenanalyse.

Die Themen waren vielfältig gesetzt: Am Freitagabend wurde das Lauf- und Stellungsspiel analysiert. Die richtige Positionswahl bei Standardsituationen sowie die Anforderungen während des laufenden Spiels sind komplexe Aufgaben, manchmal auch Graubereiche, die stets optimiert werden können. Gemeinsam wurden Erfahrungen diskutiert, Auffälligkeiten aus den Schiedsrichter-Bewertungen angesprochen und anhand von Videoszenen Verbesserungen aufgezeigt. Ein Regeltest leitete in den offenen Abend über.

Der Samstag brachte die Anwesenden ins Schwitzen: Am Vormittag kämpften sich die Referees unter widrigen Bedingungen in zwei Gruppen über 8 bzw. 10 km durch den Fredeburger Schnee. Abends stand zudem noch ein Athletik-Training, durchgeführt von Wenke Nagel (PSV Bielefeld), auf dem Programm, das mit einem Trainingsspiel endete. Dazwischen wurde der Umgang mit Trainern und anderen Spieloffiziellen diskutiert und reflektiert. Wo ist die Grenze zwischen sportüblichen Emotionen und der unsportlichen Reklamation, die mindestens ermahnt werden muss? Was kann und muss ein Schiedsrichter aber auch zum gelingenden Umgang beitragen? Wie können Emotionen beruhigend eingefangen werden? Videos, nachgestellte Szenen und Gruppenarbeiten brachten die Teilnehmenden in Diskussion, Selbstreflexion und Lerneffekte.

Am Nachmittag teilte sich die Gruppe auf: Die Schiedsrichter des Förderteams ‚Team 57‘ gingen mit ihren Team-Verantwortlichen Thomas Gerbrandt (Lemgo) und Kilian Krämer (Bielefeld) in einem separaten Raum, um per Einzelgesprächen und Beobachtungsanalysen Reflexion und gezielte Weiterentwicklung für den Weg „nach oben“ zu ermöglichen. Die übrige Gruppe absolvierte den sogenannten Konformitätstest, bei dem aufeinanderfolgende Spielszenen von den Teilnehmenden bewertet werden müssen. Abweichungen von den vorgegebenen Lösungen führen zu Minuspunkten. Ziel ist eine möglichst einheitliche Regelauslegung.

Kilian Krämer (links) erklärt Eugen Podsigun (TuS Ahmsen) die nachgestellte Spielszene, die er zu lösen hat.

Nach einer solch intensiven Arbeit wechselte man zum Abschluss auf eine spielerische Methode: Das Nachstellen von Szenen, inklusive deren Aufzeichnung per Video, sorgte für spielerischen Lerneffekt, aber auch jede Menge Spaß und Heiterkeit angesichts der teilweise atemberaubenden Schauspielkünste so mancher Referees. Der Abend gehörte dann dem Teambuilding: Gemeinsam wurde sich noch einmal gestärkt, ehe das schon Kultstatus besitzendes Tanzcafé ‚Tenne‘ aufgesucht wurde. Bis spät in die Nacht wurde gemeinsam gefeiert. Musikalischer Höhepunkt war die Stadionhymne von Arminia Bielefeld – sie war sicherlich vorher nicht jedem Anwesenden bekannt.

Der Sonntagmorgen bestand dann lediglich noch aus letzten organisatorischen Dingen sowie der Nachbesprechung des zweiten Regeltests und der aufgenommenen Szenen. Nach dem Mittagessen machten sich dann alle wieder auf den Weg nach Ostwestfalen. Und wie jedes Jahr: Erschöpft, aber zufrieden und mit viel neuem Wissen im Gepäck.

Interessierte Runde: Aufmerksam verfolgen die Lemgoer und Bielefelder Schiedsrichter die Ergebnisvorstellungen aus den Gruppenarbeiten.

 

01 / 2019

Schiedsrichtervereinigung Bielefeld begrüßt sechs neue Kollegen

Neues Jahr, neue Kollegen - am 16.01.2019 schafften sechs Schiedsrichter ihre Theorie- und Praxisprüfung. Die Bielefelder Schiedsrichtervereinigung begrüßt herzliche folgende neue Kollegen in ihren Reihen:

  • Kasem Ahmi (VfR Wellensiek)

  • Mark Bschorr (SpVg. Heepen)

  • Devran Demirdas (VfL Schildesche)

  • Matthias Grodecki (VfL Schildesche)

  • Marcel Grüttemeier (TuS Eintracht Bielefeld)

  • Lasse Jan Schiller (Spvg. Steinhagen)

Ebenso heißt die Vereinigung mit Fabio Peretzke und Andreas Landwehr zwei externe Neuzugänge herzlich in Bielefeld willkommen!


Hintere Reihe von links: Andreas Landwehr, Fabio Peretzke, Mark Bschorr, Lehrwart Stefan Lang

Vordere Reihe von links: Matthias Grodecki, Lasse Jan Schiller, Marcel Grüttemeier

 

12 / 2018

Frohe Weihnachten!

Der Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss wünscht allen Sportsfreundinnen und Sportsfreunden ein frohes Weihnachtsfest und schöne Feiertage.

 

12 / 2018

Ältere Schiedsrichter beenden das Jahr mit gemeinsamem Grünkohlessen

Im Rahmen der Sonderaktion Ü 50 Schiedsrichter in Bielefeld haben sich aufgrund der Einladung von W. Panhorst und F. U. Zimmer ca. 20 überwiegend ehemalige Schiedsrichter zum Grünkohlessen im Pappelkrug in Bielefeld getroffen.

Bei diesem Treffen wurde natürlich überwiegend über vergangene Zeiten und besonderen Erlebnissen der langjährigen Schiedsrichtertätigkeiten gesprochen und diskutiert. Ein besonderer Höhepunkt des Abends war ein Vortrag des allseits beliebten Schiedsrichters M. Thorwesten, der sowohl im Landesverband Westfalen als auch in Niedersachsen während seiner Schiedsrichterlaufbahn tätig war. Er war in der 3. Liga aktiv und hat im Rahmen seiner Tätigkeit etliche ehemalige und jetzt aktuelle Schiedsrichter der deutschen Profiligen sowie ehemalige Fifa Schiedsrichter kennengelernt. Hierüber gab es natürlich die eine oder andere Anekdote zu berichten, was für alle Anwesenden hochinteressant war.

Außerdem konnten wir ebenfalls unseren Vorsitzenden des Kreisschiedsrichterausschusses Philip Dräger begrüßen, der immer gerne zu unseren Treffen erscheint, weil auch er aufgrund seiner langjährigen Schiedsrichertätigkeit fast alle Anwesenden noch sehr gut kennt. Auch hier gab es viel zu erzählen über vergangene als auch aktuelle Ereignisse auf den Sportplätzen in Westfalen.

Die Tradition dieser Treffen möchten wir auch weiterhin pflegen und werden auch im Jahre 2019  mit entsprechenden Aktivitäten weitermachen. Da auch der Grünkohl  allen Teilnehmern gut geschmeckt hat, kann man von einem netten und informativen Abend sprechen, den sicherlich alle in guter Erinnerung behalten werden.

 

12/2018

Lebensretter sein- Schiedsrichtervereinigung Bielefeld besucht Reanimationsschulung der Deutschen Herzstiftung

Von Kilian Krämer

Etwa 65.000 Menschen sterben jährlich in Deutschland am sogenannten plötzlichen Herztod. Leider passieren solche Herz-Kreislauf-Stillstände in Einzelfällen auch auf den Sportplätzen. Grund genug für die Bielefelder Unparteiischen, für einen solchen Notfall gerüstet zu sein. Dazu nahmen die Schiedsrichtervereinigung und der Bildungsverein „Die Pfeife e.V.“ ein gemeinsames, kostenloses Angebot der Deutschen Herzstiftung in Kooperation mit dem Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) in Anspruch.

Nach kurzer Begrüßung durch Ausschuss-Mitglied Kilian Krämer führte Manuel Romero in die Arbeit der Deutschen Herzstiftung ein. Anschließend erläuterte Yago Flunkert, Arzt am Klinikum Bielefeld, zwei Formen von Herz-Rhythmus-Störungen, das Kammerflimmern sowie die Kammertachykardie. Er verdeutlichte dabei die Wichtigkeit, schnell zu reagieren und die Reanimation möglichst nicht zu unterbrechen. Neben der Herz-Lungen-Massage, bei der auf Höhe des Brustbeins rund 100mal pro Minute mit dem Handballen der Körper etwa 7cm eingedrückt und damit das Herz wieder in Arbeit versetzt werden soll, stehen an verschiedenen Orten (z.B. öffentliche Plätze, Firmengebäude) automatisierte Defibrillatoren, sogenannte AEDs, bereit, die zusätzlich mittels leichten Stromschockschlägen den Herzschlag wieder einsetzen kann. Somit können überlebenswichtige Maßnahmen geleistet werden, bis ein zuvor herbeigerufener Rettungsdienst die weitere Behandlung übernimmt.

Die teilnehmenden Referees, deren letzter Erste-Hilfe-Kurs teilweise schon sehr lange her war oder aber noch gar nicht absolviert wurde, zeigten sich interessiert und konnten die Reanimation zum Schluss an Modellen üben und ausprobieren.

Sollte nun ein solcher Fall eintreten – auf oder neben dem Platz – sollten die Schiedsrichter gut gerüstet sein. Zu den vielen Kompetenzen, die dieses Hobby für das gesamte Leben bringt, kamen mit der Reanimationsschulung nun noch einige weitere dazu. Ganz nach dem Motto: Vorbild auf und neben dem Platz – und im besten Fall auch ein Lebensretter.

 

11 / 2018

Nächster Anwärter-Lehrgang startet am 05.01.2019

Der Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss hat den nächsten Lehrgang für Interessierte terminiert, die gerne Schiedsrichter werden möchten.

Zweifellos ist der Job des bzw. der Unparteiischen ein anspruchsvolles Hobby. Es ist aber auch so vielseitig wie kaum ein anderes: Den Fußball aus einer ganz neuen Perspektive kennenlernen, Verantwortung übernehmen, sich durchsetzen - damit leisten Schiedsrichter_innen nicht nur einen unersetzlichen Teil eines Fußballspiels, sondern entwickeln sich dadurch auch neben dem Platz weiter. Lampenfieber beim Referat? Wer einmal ein Ortsderby geleitet hat, lacht nur noch darüber.

Nicht zuletzt ist ein Schiedsrichter keineswegs ein Einzelkämpfer, sondern Teil der 190 Bielefelder Referees, die z.B. dienstags gemeinsam trainieren und auch sonst viel gemeinsam unternehmen.

Interesse geweckt? Dann melde dich noch heute an! Mehr Infos unter Termine.


10/ 2018

Team 57-Lehrgang in Bad Driburg: Persönlichkeit und Teambuilding im Vordergrund

Von Kilian Krämer

Zum zweiten Lehrgang der Saison kamen am vergangenen Samstag die Unparteiischen und Verantwortlichen des Team 57, einem Zusammenschluss der Kreise Detmold, Lemgo, Höxter, Bielefeld und Paderborn, im Sportlerheim des Iburg-Stadions in Bad Driburg zusammen.

Nachdem in der zurückliegenden Rückrunde insbesondere die Fitness und Athletik der Referees im Vordergrund stand, wurden dieses Mal Teambuilding und Persönlichkeit fokussiert. So referierte zu Beginn Kilian Krämer aus dem Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss Bielefeld zum Einbringen der Persönlichkeit in die Spielleitung. Die Unparteiischen erarbeiteten in Gruppen, in welchen Situationen und auf welche Art und Weise das Mittel der Persönlichkeit einzubringen ist – beispielsweise durch klare, grenzziehende Ansprachen an Spieler und Präsenz in hitzigen Situationen. Maximilian Dolch aus dem Detmolder Ausschuss schloss mit Erläuterungen zum Lauf- und Stellungsspiel an und wies insbesondere auf das häufig auftretende Problem hin, dass die sogenannte „flexible Diagonale“ allzu oft bereits vor dem Strafraum abgebrochen würde. Die Unparteiischen sollten jedoch auch auf Strafraumhöhe eng am Spielgeschehen bleiben.

Nachdem die Gruppenarbeitsphase die Unparteiischen bereits in Kontakt gebracht hatte, ging es im Anschluss an ein Mittagessen dann in die Kletterhalle Brakel – Teambuilding stand auf dem Programm. Gegenseitiges Sichern und Vertrauen in den Partner – die Schiedsrichter lernten auf diese Weise eine besondere Form der Teamarbeit kennen. So ging gegen 17:00 Uhr ein Tag mit vielen neuen Erkenntnissen und Gruppenerfahrungen zuende.

Einführung: Die Unparteiischen lauschen gespannt den Instruktionen der Mitarbeitenden im Kletterzentrum Brakel


Zusammenarbeit: Justus Rehermann (Höxter, rechts) und Christoph Hagedorn (Bielefeld, links) sichern Marko Ehrlich (Höxter) an der Kletterwand.



Hoch hinaus: Niklas Skora (Bielefeld) erklimmt mithilfe der Sicherung den Weg zur Spitze


Hier geht es zudem zum Beitrag der Neuen Westfälischen vom 23.10.2018. Danke an Nicole Bentrup für die Bereitstellung!


10 / 2018

Lehrabend am 01.10.18

Hier geht es zum Beitrag der Neuen Westfälischen vom 09.10.2018. Danke an Nicole Bentrup für die Bereitstellung!

09 / 2018

Assistenten in der Bezirksliga?

Hier geht es zum Beitrag der Neuen Westfälischen vom 11.09.2018. Danke an Nicole Bentrup für die Bereitstellung!

08 / 2018

Rot für den inneren Schweinehund - Schiedsrichter machen sich fit für die neue Saison

Hier geht es zum Beitrag der Neuen Westfälischen vom 16.08.2018. Danke an Nicole Bentrup für die Bereitstellung!

 

08 / 2018

Bielefelder Schiedsrichter gehen gut gerüstet in die Neue Saison

Hier geht es zum Beitrag der Neuen Westfälischen vom 13.08.2018. Danke an Nicole Bentrup für die Bereitstellung!

 

07 / 2018

Team 57 startet mit Trainingstag in die neue Saison

Nicht nur für die Mannschaften ist in der Saisonvorbereitung aktuell Kondition und Taktik gefragt. Auch die Unparteiischen bereiten sich auf die kommende Spielzeit vor. Dazu trafen sich die von ihren Kreisen nominierten Teilnehmenden des Förderteams „Team 57“ aus den Kreisen Höxter, Paderborn, Lemgo, Detmold und Bielefeld am 20.07. zu einem gemeinsamen Trainingstag im Sportpark Gadderbaum. Dieser hatte zwei wesentliche Elemente: Athletiktrainerin Wenke Nagel (PSV Bielefeld) ließ die Referees zunächst bei diversen Übungen zu Schnelligkeit, Koordination und Kraft ins Schwitzen kommen. Sie zeigte aber auch viele Übungen, die privat oder auf dem Gelände des eigenen Vereins fortgeführt werden können, um die Athletik während der gesamten Saison weiter zu trainieren. Dementsprechend gut kam die Einheit an.

Die Teilnehmenden des Team 57-Trainingstages mit Athletiktrainierin Wenke Nagel (PSV Bielefeld, vorne links)

Für den zweiten Teil war Drittliga-Assistent und Regionalliga-Schiedsrichter Florian Exner in den Sportpark Gadderbaum gekommen und führte die Anwesenden durch die Abseitsregel aus der Sicht eines Schiedsrichter-Assistenten. Aktiv oder passiv, im Sichtfeld stehend oder nicht, aktives Spiel, neue Spielsituation – Exner machte die Schwierigkeiten und Grauzonen in der Regel deutlich, lieferte aber auch Orientierungshilfen und Tipps zum Umgang mit entsprechenden Szenen in der Praxis. Zur Krönung wurden Abseitsstellungen bei gegenläufigen Bewegungen der Mannschaften – wohl die schwerste Konstellation der Abseitsbeurteilung – nachgespielt und aufgenommen. Somit beschränkt sich der Erkenntnisgewinn auch in diesem Fall nicht auf den Trainingstag.
Mit Pizza und Salat endete der anstrengende, aber nach Rückmeldung der Anwesenden gelungene und gewinnbringende Trainingstag.

Auch die Presse war vor Ort und berichtete vom Team 57. Danke an Nicole Bentrup (Neue Westfälische) für Foto und Bericht!

Hier geht es zum Bericht der NW

 

07 / 2018

Sieben Schiedsrichter steigen auf

Hier geht es zum Bericht der NW vom 26.07.2018:

https://www.nw.de/sport/lokalsport/bielefeld/lokalsport_bielefeld/22200577_Sieben-Schiedsrichter-steigen-auf.html

 

07 / 2018

Allgemeine Richtlinien für Schiedsrichter

Unter "Infos, Spesen und Regelfragen" sind ab sofort die allgemeinen Richtlinien der Schiedsrichter für die neue Saison zu finden.

www.flvw-bielefeld.de/index.php/schiedsrichter-2/regelfragen

 

07 / 2018

Rückblick auf das Treffen der Ü 50 Schiris am 26.6.2018 im Pappelkrug

Wie bereits seit längerer Zeit angekündigt fand am 26.6.18 ein Treffen ehemaliger und aktiver Schiedsrichter im fortgeschrittenen Alter (daher Ü 50) zum allgemeinen Austausch über zukünftige Aktivitäten dieses Personenkreises statt.

Alle Schiedskameraden waren erfreut, dass man sich nach längerer Zeit mal wieder zu einem gemütlichen Abend zusammengefunden hatte. Ebenfalls war es sehr nett, dass sich mit P. Dräger und K. Krämer zwei aktuelle Mitglieder des Kreisschiedsrichterausschusses Bielefeld die Zeit genommen hatten, an diesem Abend teilzunehmen. Sie berichteten über aktuelle Ereignisse sowohl von der Verbandsebene als auch der Kreisebene des aktuellen Schiedsrichterwesens, was für alle Teilnehmer sehr interessant war.

Natürlich wurde auch über Vorkommnisse aus der guten alten Zeit gesprochen nach dem Motto : Weißt du noch damals … . Diese Gespräche dürfen ja bei einem Treffen dieser Art nicht fehlen, was auch allen viel Spaß bereitet hat, über alte Erinnerungen als Schiedsrichter zu plaudern. Es wurde auch über zukünftige Aktivitäten gesprochen, was innerhalb dieser Gruppe veranstaltet werden könnte. Hierbei gab es verschiedene Vorschläge : Besuch des Fussballmuseums in Dortmund, Spieleabend mit Skat u. Doppelkopf, Wanderung mit anschl. Grillen,um hier nur einige zu nennen. Da es sicherlich für alle ein nettes Wiedersehen mit Schiedsrichterkameraden war, wird es demnächst sicherlich weitere Treffen dieser Art geben.

Zum Schluss dieses Berichtes noch einmal ein herzliches Danke schön an den KSA, der unsere Aktivitäten jederzeit unterstützt, was ich in verschiedenen Gesprächen erfahren habe. Auch im Namen von F. U. Zimmer freuen wir uns auf zukünftige Treffen mit der Aktion Ü 50 Schiedsrichter.

Sportliche Grüße

Wilhelm Panhorst u. Frank Ulrich Zimmer

 

06 / 2018

18 neue Schiedsrichter im Kreis Bielefeld

Der Kreis Bielefeld darf 16 neue Schiedsrichter in seinen Reihen begrüßen, die erfolgreich ihre Prüfung abgelegt haben. Herzlich Willkommen: Jerome Akinser (TuS Ost Bielefeld), Thomas Bendlin (SV Gadderbaum 08), Adrian Braha (SuK Canlar Bielefeld), Can Ozan Ciftci (SuK Canlar Bielefeld)
Can Dar (BV Werther), Laurin Heinsch (SpVg Versmold) Roman Helzle (VfL Oldentrup), Waleed Khalaf (FC Altenhagen), Dennis Leffers (SV Gadderbaum 08), Daniel Nagibnew (SC Peckeloh), Aron Tine (TuS Jöllenbeck), Ali Yildiz (FC Hilal Spor), Nusrettin Yilmaz (FC Altenhagen-Bielefeld), Ahmet Abdo Inan (MCH Sennestadt), Emre Hüseyin Göymen (MCH Sennestadt), Yasin Kacar (MCH Sennestadt), Patrick Jeroch (TuS Jöllenbeck) und Dejan Pantelic (KuS Beli Orlovi Srbija Bielefeld)

Herzlichen Glückwunsch an alle Neulinge und herzlich Willkommen in der Schiedsrichtervereinigung Bielefeld!

 

06 / 2018

Schiedsrichtervereinigung Bielefeld trauert um Wilfried Weisbecker

Die Schiedsrichtervereinigung Bielefeld trauert um Wilfried Weisbecker. Der Unparteiische des SC Bosporus Bielefeld starb am 16. Juni unerwartet im Alter von 65 Jahren. Weisbecker war seit vielen Jahren als Schiedsrichter aktiv und unterstützte seit der zurückliegenden Saison die Vereinigung zudem als Patenbegleiter von Neu-Schiedsrichtern. Auch im Betriebssportverband Bielefeld engagierte er sich als Schiedsrichterobmann bis zuletzt für die pfeifende Zunft. Seine zugewandte, freundliche und ehrliche Art machten ihn zu einer Bereicherung der Schiedsrichtervereinigung und einem geschätzten Kollegen.

Die Bielefelder Schiedsrichter werden Wilfried Weisbecker ein ehrendes Andenken bewahren und sprechen seiner Familie sowie allen, die um ihn trauern, ihr aufrichtiges Mitgefühl aus.

 

06 / 2018

Torsten Salomon, Dennis Kandziora und Kilian Krämer steigen in die Landesliga auf

Eine tolle Saison der Bielefelder Schiedsrichter findet ihr absolutes Highlight zum Schluss: Mit Torsten Salomon, Dennis Kandziora und Kilian Krämer steigen gleich drei Bielefelder Schiedsrichter auf, alle in die Landesliga.

Der komplette Artikel: https://www.flvw.de/news/detail/18-schiedsrichter-steigen-in-hoehere-verbandsklassen-auf/

 

06 / 2018

Schnelle Schiris beim Referees Run

 

 

05 / 2018

Treffen der älteren Schiedsrichter am 26.06.18 im Pappelkrug

Die neuen Koordinatoren der älteren Schiedsrichter (Ü50), Wilhelm Panhorst und Frank-Ulrich Zimmer, laden herzlich zur Zusammenkunft am Dienstag, den 26.06.18 um 19:30 Uhr im Restaurant Pappelkrug ein. Alle weiteren Infos im Einladungsschreiben (hier klicken).



04 / 2018

Lehrabend 04/2018 - Ehrungen für verdiente Schiedsrichter, Infos zur Nacht von Borgholzhausen

Von Klaus Münstermann

Bild: KSA-Vorsitzender Philip Dräger (von rechts) gratuliert Vlado Radmann und Luca Maurer (beide DSC Arminia) zur Auszeichnung im Rahmen der DFB-Aktion "Danke Schiri" und bedankt sich bei Ralf Goralzik (TuS Hillegossen) für seine 30-jährige Schiedsrichtertätigkeit.

 

Die Fußball-Schiedsrichter haben sich mit einem Lehrabend auf den Saisonendspurt eingestimmt. Unter den knapp 200 Schiedsrichtern des Kreises Bielefeld/Halle wurden Luca Maurer und Vlado Radmann vom DSC Arminia Bielefeld im Rahmen der DFB-Aktion "Danke Schiri" geehrt.

Ausschussmitglied Kilian Krämer führte durch die Versammlung im Bielefelder Pappelkrug und machte auf den Referees Run im Rahmen der Nacht von Borgholzhausen am Samstag, 16. Juni, aufmerksam. Dort wird hinterher der Saisonabschluss in einem Festzelt gefeiert. Der Kreisschiedsrichterausschuss (KSA) organisiert in Kooperation mit dem Verein "Die Pfeife" ein Training für den Lauf. Wenke Nagel vom VfB Fichte leitet die Einheiten dienstags ab 19 Uhr auf der Rußheide. Am Tag des Laufs wird es einen Bustransfer von Bielefeld nach Borgholzhausen und hinterher zurück geben. Abfahrt ist um 19.30 ab Sieker und 19.45 ab Lohmannshof. Anmeldungen sind per Mail unter kraemer@flvw-bielefeld.de möglich.

Der KSA wird auf seiner Sitzung im Juni über die gestellten Aufstiegsanträge der Kreisligen C bis A entscheiden. Voraussetzung für eine Versetzung in die nächsthöhere Spielklasse ist die Teilnahme an der kreislichen Leistungsprüfung, am 14. Mai (18 Uhr) oder am 26. Mai (11 Uhr) auf der Rußheide. Alexa Steffen, Schiedsrichterin des Jahres 2016 in Bielefeld, hat ihren Aufstieg bereits geschafft. Die 19-Jährige vom TuS Dornberg pfeift in der kommenden Serie in der Bezirksliga.

Folgende Schiedsrichter wurden für ihre treuen Dienste geehrt: Reiner Koller (50 Jahre, Spvg. Steinhagen), Prof. Dr. Riza Öztürk (30, VfB Fichte), Ralf Goralzik (30, TuS Hillegossen), Rolf-Dieter Zawada (30, VfL Schildesche), Philip Dräger (25, DSC Arminia), Ulrich Grabowski (20, TuS Jöllenbeck), Mile Markovic (20, Friesen Milse), Timo Kramp (10, SV Heepen), Volkmar Ostrowski (10, SV Häger), Niklas Pankoke (10, DSC Arminia), Uwe Barczewicz 10, Hasenpatt Jöllenbeck). Besondere Auszeichnungen gingen an Luca Maurer und Vlado Radmann. Der 18-jährige Maurer ist in die Bezirksliga aufgestiegen und wurde dafür ebenso im Rahmen der DFB-Aktion "Danke Schiri" geehrt wie sein Vereinskollege vom DSC Arminia, Vlado Radmann. Der 68-Jährige ist seit 1977 Schiedsrichter, Trainer der Schiri-Mannschaft des Kreises und Ansprechpartner für Unparteiische, die Heimspiele des DSC verfolgen möchten.

Der nächste Anwärter-Lehrgang startet am Mittwoch, 6. Juni, und endet sechs Einheiten später mit der Prüfung am Montag, 25. Juni. Anmeldungen nimmt Lehrwart Stefan Lang unter lang@flvw-bielefeld.de entgegen. Weil die Lehrgänge in der jüngsten Vergangenheit sehr erfolgreich waren, wird es von der kommenden Saison 2018/19 keine Begegnungen mehr geben, die durch so genannte Spielleiter gepfiffen werden.

Dass ist für die Vereine ebenso wichtig wie eine personelle Veränderung innerhalb des KSA. Ingo Engelstädter ist fortan nicht mehr für die Schiri-Ansetzungen für Turniere zuständig. Stattdessen übernehmen diese Aufgabe Dennis Kandziora (Herren und Frauen), Karl-Heinz Schröder (Junioren) sowie Philip Dräger (überkreisliche Turniere).

Ehrung bei den Fußball-Schiedsrichtern: Alexa Steffen (TuS Dornberg) freut sich über ihren Aufstieg in die Bezirksliga. Für ihren treuen Dienste wurden die Unparteiischen ausgezeichnet (von links): Ulrich Grabowski (20 Jahre), Uwe Barczewicz (10), Mile Markovic (20) und Reiner Koller (50).

 


03 / 2018

Carsten Blumenstein scheidet aus dem KSA aus

Carsten Blumenstein hat seinen Posten als Beisitzer im KSA aufgegeben. Der Schiedsrichter des BSV West hatte seit 2007 mehr als zehn Jahre lang unter anderem die Öffentlichkeitsarbeit gemeinsam mit dem stellvertretenden VKSA Klaus Münstermann übernommen. Zudem war Carsten Blumenstein mehrere Jahre als Ansetzer im Jugendfußballbereich und von 2004 bis 2007 als Staffelleiter tätig.

Der KSA bedankt sich bei Carsten Blumenstein für sein Engagement und wünscht ihm für seine Zukunft alles Gute, viel Glück und Erfolg.

 

03 / 2018

Der Videobeweis wird bleiben

Schiedsrichter-Beobachter Engler referiert auf Einladung des Vereins „Die Pfeife“

Von Nicole Bentrup

Bielefeld. Samstag, Rheinenergiestadion in Köln: In letzter Minute köpft Altstar Claudio Pizarro das vermeintliche 2:1 für das Schlusslicht 1. FC Köln gegen Hannover 96. Doch der Jubel erstirbt schnell, als Schiedsrichter Markus Schmidt aus Stuttgart mit den Händen das ominöse Viereck formt: Er hat über Funk einen Hinweis erhalten, dass der Treffer nicht regelgerecht erzielt wurde. Minuten später wird die Ahnung zur Gewissheit: Das Tor wird wegen einer Abseitsstellung von  Flankengeber Marcel Risse nicht anerkannt – es bleibt beim 1:1. Ganz Deutschland diskutiert über Vor- und Nachteile des Videobeweises, doch DFB Schiedsrichterbeobachter Egbert Engler hat da eine ganz klare Meinung. „Seit Einführung des Videobeweises in der Bundesliga konnten 75 Prozent der schweren Fehler korrigiert werden, der Fußball ist also deutlich gerechter geworden“,
führt Engler anlässlich eines Vortrags vor etwa 100 interessierten Zuhörern aus, den er in Bielefeld auf Einladung des Vereins „Die Pfeife“ hielt.

„Trainer, Spieler, Funktionäre und Fans sind gespalten, das ist auch nachvollziehbar“, sagt
der 57-Jährige. Engler sieht die praktische Anwendung der elektronischen Entscheidungshilfe aber
auf einem guten Weg. „In der Rückrunde der Bundesliga kam es bislang zu deutlich weniger Einsätzen des Videoschiedsrichters, was damit zusammenhängt, dass die Schiedsrichter wieder deutlich mutiger geworden sind“, sagt Engler, der sich die gleiche Haltung auch von den  Assistenten wünscht. Auffällig ist, dass mittlerweile bei Hinzuziehung des Videoassistenten immer
die Kontrolle des Schiedsrichters in der Review Area erfolgt. „Am Anfang der Saison dachte der DFB, dies sei nicht gewünscht, darum ist es zunächst nicht passiert. Mittlerweile gibt es aber die Erfahrung, dass die Akzeptanz für eine Entscheidung viel größer ist, wenn der Schiedsrichter sich die Szene selbst noch einmal anschaut und dann seine Entscheidung verkündet“, zeigt Engler auf.

Er geht fest davon aus, dass der Videobeweis fester Bestandteil des deutschen Profifußballs bleiben wird. Engler, selbst zwölf Jahre in der Bundesliga Schiedsrichterassistent und sechs Jahre lang sogar FIFA-Schiedsrichterassistent an der Seite von Hellmut Krug, hat mit 39 Jahren die Pfeife an den Nagel gehängt und sich seitdem der Beobachtung der Eliteschiedsrichter gewidmet. „Es ist eine tolle Aufgabe“, sagt er. Und der DFB tut alles, um seine Schiedsrichter fit für die immer größer werdenden Herausforderungen zu machen. „Früher wurden Noten verteilt, heute gibt es einen Beobachtungs- und einen Coachingbogen“, erklärt Egbert Engler. Zudem wurde ein festes
sechsköpfiges Coachingteam für die Erstliga-Schiedsrichter installiert: „Jeder Coach soll jeden Schiedsrichter mindestens einmal gesehen haben. Danach findet sich das Team am Ende der  Saison zusammen und entscheidet so über Auf- und Abstiege.“ Klar ist, dass es in dieser Saison
Schiedsrichter-Absteiger aus der Bundesliga geben wird. „Das war sonst eher selten der
Fall, da immer wieder Referees aus Altersgründen aufgehört haben.

In dieser Saison ist das anders“, so Engler. Beobachtungsbogen und Coachingbogen umfassen im Übrigen 14 DIN-A4-Seiten und weisen 76 Kriterien (!) auf, nach denen die Leistung des Schiedsrichters und seiner Assistenten beurteilt wird. Unter anderem werden  Handlungsrepertoire, Spielkontrolle und taktisches Verständnis, aber auch Regelauslegung, Ansprache und Disziplinarkontrolle der  Referees beurteilt. Montags oder dienstags bekommt der Eliteschiedsrichter seine Bewertungsbögen per E-Mail übersandt, zumeist folgt mittwochs noch ein gut einstündiges Telefonat mit dem Beobachter, bei dem dessen Wahrnehmungen besprochen werden. Direkt nach Spielschluss ist bereits eine Besprechung von bis zu 20 Minuten obligatorisch. „Wir lassen die Schiedsrichter nicht allein“, sagt Engler abschließend, und erhält–sicher nicht nur für  dieses Statement – viel Beifall aus dem Plenum.

Spannender Vortrag: Philip Dräger (Vorsitzender des Kreisschiedsrichterausschusses, L.) und Reiner Stodieck (Die Pfeife, r.) mit Schiedsrichter-Beobachter Egbert Engler.


Quelle: Neue Westfälische, Nicole Bentrup


03 / 2018

Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss bedankt sich beim SV Gadderbaum 08

Der Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss hat sich mit einem gefüllten Ballnetz beim SV Gadderbaum 08 für die kostenlose Unterbringung bei Anwärter-Lehrgängen und besonderen Lehrveranstaltungen bedankt. Der Verein stellt seit Jahren seine Räumlichkeiten unentgeltlich zur Verfügung.

Dazu überreichte KSA-Mitglied Kilian Krämer das Präsent im Sportpark Gadderbaum an den Präsidenten des Vereins, Jörg Steinbrück. Auch für den nächsten Anwärter-Lehrgang im Juni hat der Verein bereits angekündigt, wieder zur Verfügung zu stehen.

 

 

Kilian Krämer (rechts) überreicht das Präsent an Vereinspräsident Jörg Steinbrück
im Sportpark Gadderbaum

 

03/ 2018

AUFRUF AN DIE SCHIEDSRICHTER AB 50 JAHREN

Die neuen Koordinatoren der älteren Schiedsrichter, Wilhelm Panhorst und Frank-Ulrich Zimmer, bitten alle älteren Schiedsrichter, ob noch aktiv oder nicht, um Kontaktaufnahme.

Näheres im Anschreiben, dass hier herunterladbar ist (einfach auf den Text klicken):

Download als Microsoft Word - Datei

Download als PDF

 

02/2018

Erfolgreiches Wochenend-Seminar der Bielefelder Schiedsrichtervereinigung

Von Kilian Krämer

Die Einwohner des kleinen Bad Fredeburgs dürften sich mittlerweile nicht wundern, wenn zu Jahresbeginn diverse Autos mit dem Kennzeichen „BI“ das Musikbildungszentrum Südwestfalens ansteuern. Schließlich absolvierte die Bielefelder Schiedsrichtervereinigung vom 09. bis 11. Februar bereits ihr 22. Wochenend-Seminar in der sympathischen Stadt im Sauerland.

Dass es den anwesenden Unparteiischen zwischen 15 und 72 Jahren trotzdem nie langweilig wird, liegt nicht nur an den Regeländerungen und Veränderungsprozessen im Schiedsrichterwesen, sondern auch an den vielseitigen Programmpunkten, die sich der Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss unter Federführung von Lehrwart Daniel Beck einfallen ließ.

Am Freitagabend statt zunächst das gegenseitige Kennenlernen auf dem Programm. Schiedsrichter-Neulinge trafen auf gestandene Perspektivschiedsrichter/-innen und erfahrene, seit Jahrzehnten aktive Referees. Ein erster Regeltest gab bereits einen Vorgeschmack auf die intensive Auseinandersetzung in Theorie und Praxis im Verlauf des Wochenendes. Nachdem am Freitag bereits ein wenig die Ortschaft erkundet, Poker gespielt und sich unterhalten worden war, ging es am Samstagmorgen in die Vollen. Neben einem weiteren Regeltest referierte Lehrwart Stefan Lang zu proaktivem Verhalten und Durchsetzungsfähigkeit, besonders für die jungen und unerfahrenen Kollegen ein wichtiges Thema.

Anschließend gab es ein Novum: Erstmals betätigten sich die Unparteiischen auch läuferisch. Eine Laufeinheit ins benachbarte Holthausen sensibilisierte die Anwesenden für die Wichtigkeit von Fitness und Lauftraining und bot die Möglichkeit, die Kondition gemeinsam zu trainieren.

Spaß und Ernst: Gut gelaunt beobachten die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter die nachgestellten Szenen und diskutierten sie gemeinsam.

 

Nach Mittagessen und einer kleinen Pause ging es von der Theorie zur Praxis. Zunächst wurden Videoszenen gemeinsam angeschaut, diskutiert und analysiert. Wie jedes Mal bestand die Besonderheit darin, dass jung & alt, neu & erfahren miteinander ins Gespräch kamen, ihre Sicht der Dinge erklärten und voneinander lernten.
Es folgte eines der Highlights des Seminars: Mittlerweile schon traditionell schlüpften die Unparteiischen in die Rolle von Laienschauspieler/-innen und stellten Spielszenen nach, die von ihren Kolleginnen und Kollegen möglichst realitätsnah gelöst werden mussten. Die dabei entstehenden Situationen boten viel Grund zum Lachen und Spaß haben, aber auch zur kritischen Nachbetrachtung und Eigenreflexion, da alle Szenen mit der Kamera gefilmt und nach dem Abendessen noch gemeinsam angeschaut wurden.

Der Samstagabend wurde – auch das ist längst Tradition – zunächst beim gemeinsamen Fußballspiel in der benachbarten Sporthalle und anschließend in Schaukelstuhl, Tenne & Co. im Ortskern verbracht und bis in die frühen Morgenstunden gemeinsam Karneval gefeiert. Am Sonntag folgte ein abschließender Regeltest, eine Abschlussreflexion und die Rückfahrt in die ostwestfälische Heimat.
Und wie jedes Jahr waren die Unparteiischen fest entschlossen, auch 2019 wieder nach Bad Fredeburg zu kommen.

Auch Schiris können kicken: Harun Cebba (links) und Mohammed Raafi Noori im Kampf um den Ball.

 


02/2018

Schiedsrichtervereinigung und Fußballkreis Bielefeld trauern um Ismet Kukavica

Die Bielefelder Fußball-Schiedsrichter und der Fußballkreis Bielefeld trauern um Ismet Kukavica. Der Unparteiische des DSC Arminia Bielefeld ist im Alter von 77 Jahren in der vergangenen Woche verstorben. Fast 40 Jahre lang war Ismet Kukavica bei Kreisliga-Spielen auf den heimischen Sportplätzen ebenso unterwegs wie zuletzt in der Altliga-Hallenrunde.

Die Trauerfeier fand im engsten Familienkreis auf dem Senne-Friedhof statt. Der Verein Die Pfeife hatte in Kooperation mit dem Stammverein des Verstorbenen eine kleine Sammelaktion während des letzten Heimspiels des DSC organisiert, um die Familie finanziell zu unterstützen. Den Hinterbliebenen gilt das aufrichtige Mitgefühl der Bielefelder Schiedsrichter, die ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren werden.

Ismet Kukavica (vorne rechts) bei einer Ehrung im Jahr 2012.

 

02/2018

Schwitzen und pauken – Lehrgang des Team 57 in Schötmar

Die knapp 30 anwesenden Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter des Team 57 haben einen harten Trainingstag hinter sich. Am 03.02. trafen sich die Unparteiischen und Verantwortlichen des gemeinsamen Perspektivteams der Kreise Höxter, Paderborn, Lemgo, Detmold und Bielefeld zu einer gemeinsamen Theorie- und Praxiseinheit im Sportzentrum Lohfeld in Bad Salzuflen-Schötmar.

Zunächst stand die körperliche Ertüchtigung auf dem Programm: Unter Anleitung von Kilian Krämer (Bielefeld) wurden zunächst Schnelligkeit, Kraft und Koordination mit verschiedenen Übungen gemeinsam trainiert. Dabei bekamen die jungen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter auch viele Übungen und Tipps für das private Training mit auf den Weg.

Nach einer erfrischenden Dusche und einem gemeinsamen Mittagessen leitete Detmolds Lehrwart Maximilian Dolch dann in den theoretischen Teil des Tages über. Während der auszufüllende Regeltest längst zur Standardanforderung an Unparteiische aller Leistungsklassen gehört, war der Konformitätstest für viele Anwesende eine vollkommen neue Erfahrung. Bei diesem Test werden den Teilnehmenden insgesamt 10 Spielszenen gezeigt, bei der Sie ohne Wiederholungen und Besprechungen entscheiden müssen, ob es sich um ein Foulspiel handelt und welche persönliche Strafe erforderlich ist. Auch dieser Test wird künftig zum Standard der Leistungsüberprüfung in den Landesspielklassen gehören. Für die jungen Unparteiischen also eine wichtige Erfahrung auf ihrem Weg in höhere Spielklassen.

Abgerundet wurde der Tag durch ein Praxisreferat des Lemgoer Lehrwarts Stefan Wattenberg zum proaktiven, konfliktvermeidenden Verhalten eines Schiedsrichters rund um die Spielleitung.

So verließen die jungen Talente erschöpft, aber mit vielen neuen Erfahrungen im Gepäck am späten Nachmittag das Trainingszentrum.

 

Die Teilnehmenden des gemeinsamen Trainingstages

 

 

 

 

01/2018

Wilhelm Panhorst und Frank-Ulrich Zimmer sind Koordinatoren unserer Ü50-Schiedsrichter

Von Klaus Münstermann

Über die Hälfte der mehr als 200 Schiedsrichter des Kreises Bielefeld ist älter als 50 Jahre. Viele von ihnen haben über Jahrzehnte hinweg als Unparteiische auf den heimischen Sportplätzen Spiele gepfiffen. Viele machen dies immer noch, einige halten der Zunft als passive Mitglieder die Treue. Die Interessen der Älteren sind naturgemäß andere als die junger Neulinge an der Pfeife.

Deshalb freut sich der Kreisschiedsrichter-Ausschuss mit Wilhelm Panhorst (66) und Frank-Ulrich Zimmer (72) zwei Kameraden des VfR Wellensiek motivieren zu können, fortan als Koordinatoren für die Aktivitäten unserer Ü50-Schiedsrichter zu fungieren. Im Rahmen der jüngsten Ausschuss-Sitzung Mitte Januar bedankte sich der KSA-Vorsitzende Philip Dräger bei den beiden für ihr zusätzliches Engagement.

Panhorst und Zimmer verstehen sich als Ansprechpartner der älteren Garde, um neben den Lehrabenden Kontakt untereinander zu halten - bei Ausflügen, gemeinsamen Besuchen der Partien des DSC Arminia Bielefeld, Spielleitungen der Kollegen und mehr. Dabei wird man sich sicherlich über mehr als eine Anekdote amüsieren können.

 

12 / 2017

Der Bericht der NW über Schiedsrichter und Lehrwart Stefan Lang ist hier abrufbar.

 

12/ 2017

Bielefelder Schiedsrichter bedanken sich beim Restaurant ‚Pappelkrug‘

Mit einem von ihnen signierten Trikot bedankten sich die Schiedsrichter des Fußballkreises Bielefeld bei ihrem letzten Lehrabend des Kalenderjahres 2017 bei den Mitarbeitern des Restaurants Pappelkrug an der Wertherstraße in Bielefeld. Stellvertretend überreichte Kilian Krämer aus dem Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss das Trikot an den Inhaber des Pappelkrugs, Zafer Atmaca. Dort finden seit vielen Jahren – mit kurzer Unterbrechung – die Lehrabende der Bielefelder Schiedsrichter statt. Neben dem Sitzungsraum ist auch die gastronomische Versorgung mit Speisen und Getränken rund um den Lehrabend dort bestens gewährleistet.

Atmaca, der gleichzeitig auch Trainer des Bezirksligisten SuK Canlar Bielefeld ist, bedankte sich im Gegenzug bei den Bielefelder Schiedsrichtern für ihr regelmäßiges Kommen und ihr Engagement.

Erfreut: Pappelkrug-Inhaber Zafer Atmaca (links) freut sich über das signierte Trikot der Bielefelder Schiedsrichter

Es wird nicht der letzte Lehrabend in der Gaststätte gewesen sein. Nach einer kurzen Umbauphase zu Beginn des neuen Jahres geht es im März mit den Lehrver