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Text: FuPa / HK

Landesligist SC Peckeloh triumphiert nach 2011, 2014, 2015 und 2016 nunmehr zum fünften Mal im Altkreis.

Auch noch Minuten nach dem Abpfiff feierte der Peckeloher Anhang seine Helden frenetisch. Zum fünften Mal setzte sich der Landesligist die Altkreis-Krone auf. Im Finale des 20. Haller Kreisblatt-Cups schlug der Topfavorit Bezirksligist Spvg. Steinhagen mit 6:2 (3:2).

In einem packenden Finale lieferten sich die beiden ranghöchsten Teams aus dem Altkreis einen großen Kampf. Yusuf Sahin brachte Steinhagen in Führung, Emre Tuncbilek glich mit dem "Tor des Turniers", wie Hallensprecher Rolf Uthmann begeistert ins Mikrofon brüllte, sehenswert aus. Der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler knallte den Futsal aus etwa 20 Metern in den Torwinkel. Der ansonsten tadellose Julian Pohlmann im Kasten der Steinhagener blickte nur hinterher

Bis zum 2:2 durch Tim Herden, der später als Spieler des Turniers ausgezeichnet wurde, hielten die Steinhagener gut mit. Anschließend spielte Peckeloh seine Klasse aus, baute in der zweiten Halbzeit die 3:2-Pausenführung kontinuierlich aus. Als Sercan Özdil vier Sekunden vor der Schlusssirene den 6:2-Endstand markierte, explodierte der Jubel.

"Wir standen enorm unter Druck", sagte Markus Kleine-Tebbe und zeigte auf den SCP-Fanblock: "Die sind alle hier, um uns gewinnen zu sehen." Dass es mit dem fünften Stern geklappt hat, machte »MKT« einfach "unfassbar glücklich". Auch wenn der Coach anschließend einräumte, dass sein Team nicht immer überzeugt habe. "Eine Rolle spielt das aber nicht, weil wir jetzt den Pokal in den Händen halten", freute sich Kleine-Tebbe.

Im Halbfinale hatte der SCP die SG Oesterweg ausgeschaltet. Trotz der 3:5-Niederlage feierten die Anhänger des A-Ligisten ihr Team, das dem Landesligisten lange Paroli bot. "Wir waren sehr nah dran - die Enttäuschung ist deshalb riesig", sagte Max Backhaus. Der Doppeltorschütze hatte den 4:4-Ausgleichstreffer auf dem Fuß, der den Außenseiter wohl ins Neunmeterschießen gerettet hätte. Eine tolle Parade von SCP-Schlussmann Tom Weber verhinderte aber den Einschlag.

Enttäuschung herrschte naturgemäß beim unterlegenen Finalisten. "Für uns war gegen Peckeloh mehr drin", haderte Herden. Co-Trainer Mesut Sahin, der wie schon in der Vorrunde Chef-Coach Tobias Brockschnieder an der Bande vertrat, war trotz der Pleite zufrieden. "Es war eine Steigerung zu unserem ersten Auftritt am Donnerstag", sagte Sahin. Vor allem beim 6:2-Viertelfinalerfolg über den A-Ligisten BV Werther bewies die Spvg. ihr Potenzial.

Neben Steinhagen, Peckeloh und Oesterweg erreichte auch der SC Halle das Halbfinale. Für den B-Ligisten ein großer Erfolg, der nicht nur mit einem Fässchen Bier, sondern auch mit etwas Geld für die Mannschaftskasse versüßt wurde.

Den Grundstein für den Gewinn der Torjägerkanone legte Kevin Ikeakhe bereits am ersten Turniertag. In den Vorrundenpartien gegen die C-Ligisten SG Hesseln und TG Hörste netzte der Peckeloher sieben Mal ein. Obwohl er im abschließenden Gruppenspiel gegen Türk Sport Steinhagen gar nicht traf, nahm Ikeakhe die Führung mit in den Endrundentag. Hier erwuchs ihm am Freitag in Marvin Heinsch Konkurrenz aus dem eigenen Verein. Peckelohs Mittelfeldmann kam auf acht Turniertreffer, jeweils vier in der Vor- und in der Endrunde. Auch Steinhagens Jonas Böhme zeigte seine Treffsicherheit und traf wie Sercan Özdil vom SC Peckeloh im Turnierverlauf sieben Mal. Während der 34 Spiele fielen insgesamt 191 Tore.

Bester Spieler des Turniers wurde der Steinhagener Tim Herden. Für den Spvg.-Angreifer ein schwacher Trost. "Ich würde die Individual-Auszeichnung sofort gegen den Siegerpokal tauschen", sagte Herden. Der 20-Jährige war überhaupt erst zum zweiten Mal beim Haller Kreisblatt-Cup dabei, drückte dem Turnier aber seinen Stempel auf. Allein in der Endrunde traf Herden drei Mal, erzielte im gesamten Turnierverlauf sechs Treffer. So bewahrte der Offensivmann die Steinhagener in der Vorrunde mit einem Doppelpack in den Schlusssekunden gegen Español Versmold vor einem frühen Ausscheiden.

Zum besten Torwart des Haller-Kreisblatt-Cups wählten die Trainer der acht Viertelfinalisten sowie die Turnierleitung den Solbader Schlussmann Mustafa Solmaz. "Ich war über die Auszeichnung etwas überrascht", gestand der Solbader Routinier. Er hatte Halles Schlussmann Falco Stephani oder Julian Pohlmann von der Spvg. Steinhagen mindestens genau so stark gesehen. "Trotzdem freue ich mich natürlich sehr über diese Auszeichnung", sagte Solmaz, der sich in der Endrunde nur im ersten Spiel auszeichnen konnte. "Peckeloh war natürlich das denkbar ungünstigste Los", sagte er.