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Philosophie Kinderfußball



Erlebnis- statt Ergebnisfußball - ein Ratgeber für Eltern, Trainer und Vereinsvertreter.

12.07.2017

Das Heranführen der 4- bis 10-jährigen an das Fußballspiel darf sich nicht an den Anforderungen und Gepflogenheiten des Erwachsenenfußballs orientieren. Der für viele "Knirpse" erste intensive Kontakt mit dem Fußball muss vielmehr altersgemäße Zielsetzungen und Inhalte aufweisen.

Es klingt banal, ist aber unendlich wichtig: Der zentrale Schwerpunkt im Kinderbereich sind kleine Spiele auf Tore. Denn: Kinder lernen das Fußballspielen vor allem durch das Spielen selbst. Sie erleben damit die Faszination Fußball in aller Intensität – so wie früher beim Straßenfußball. Was wollen Kinder? Erfolgserlebnisse, viele Ballkontakte und Torerfolge. Diese Spielerlebnisse sind die Basis für eine langfristige und stabile Motivation zum Fußballspielen und damit letztlich auch für eine positive Entwicklung des Jugendfußballs.

In der optimalen Förderung der Nachwuchsspieler sind Training und Spiel als eine untrennbare Einheit zu betrachten. Deshalb reichen altersgerechte Trainingsinhalte allein nicht aus. Auch der offizielle Wettspielbetrieb muss mit aller Konsequenz kindgerecht gestaltet werden. Die Wettspielformen, die in dem Flyer "Erlebnis- statt Ergebnisfußball" beschrieben werden, orientieren sich an der freien Spielwelt der Kinder und am früheren Straßenfußball. Für Kinder sind sie gleichermaßen attraktiv, erlebnisreich, spannend und lernintensiv. Grundlage dieser Spielformen bildet die für Kinder leicht verständliche Spielidee des Fußballs: Tore erzielen und Tore verhindern. In einer überschaubaren Spielumgebung vermitteln sie alle technischen und taktischen Grundelemente des "großen" Fußballs im 11-gegen-11.

Eine Übersicht zu den Mindeststandards der Altersklasse G-, F- und E-Junioren finden Sie hier.