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Mein Verein schätzt und braucht mich - Dank und Anerkennung

Vom kleinen Dankeschön bis zur großen Ehrung, das Aussprechen von Dank und Anerkennung untereinander sollte ein fester Bestandteil der Organisationskultur eines Vereins sein. Wer das "Danke" sagen richtig pflegt, der ist nie um den richtigen Zeitpunkt und die geeignete Form für eine angemessene Anerkennung verlegen. Seinen Ursprung hat der richtige Dank zur rechten Zeit in der aufmerksamen Anerkennung und Wertschätzung für die Menschen, die das Gemeinschaftswerk Verein tragen und voran bringen.

Die Zahl der ehrenamtlichen Amts- und Funktionsträger in allen deutschen Fußballvereinen liegt bei ca. 385.000. Hinzu kommen weitere 1,3 Millionen Mitglieder, die als Helfer für Wettkämpfe, Turniere oder Feste mobilisiert werden. Mit ihrem Einsatz und ihrem Engagement organisieren diese Menschen den Amateurfußball in Deutschland.

Auch in unserem Gebiet ist die Anzahl der Ehrenamtler, die mithelfen, den Fußballsport zu organisieren groß. Der FLVW-Kreis Bielefeld möchte diese Gelegenheit nutzen, um allen ehrenamtlichen Mitarbeitern in den Vereinen seinen Dank auszusprechen. Ohne die tatkräftige Unterstützung dieser engagierten Menschen, wäre ein reibungsloser Ablauf des Vereinslebens nicht realisierbar.

Im Rahmen unserer Möglichkeiten ehren wir jährlich besonders engagierte Ehrenamtler. 


Ehrungen sind kein Ersatz

Wenn wir Menschen fragen, warum sie in unseren Vereinen mitarbeiten, dann lernen wir, dass das etwas mit Identifikation mit den Zielen, Freude an der Arbeit und Wohlfühlen in der Gemeinschaft zu tun hat. "Weil ich mir davon Ehre und Anerkennung verspreche" sagt keiner, denkt so auch keiner. Anerkennung wird erst wichtig, wenn sie fehlt, denn fehlende Anerkennung ist schlicht Missachtung. Wer aber missachtet wird, wendet sich irgendwann selber ab.

Ehrungen sind kein Ersatz für fehlende Anerkennung. Ehrungen sind das Sahnehäubchen, die Festtage im Vereinsleben aber keine Medizin gegen Frust im freudlosen und verkrusteten Vereinsapparat.


Ganz offiziell: Ehrungen

Viele Vereine haben in ihre Satzungen eine "Ehrenordnung" aufgenommen, die regelt, wer wann für welche Verdienste oder für wie viele Jahre ununterbrochener Vereinszugehörigkeit welche Ehrung erhalten kann.

Ebenso können besonders verdiente Mitarbeiter Ehrungen des FLVW und auch des DFB erhalten. Diese Ehrungen können Sie über unseren Kreisehrenamtsbeauftragten beantragen.

Ansprechpartner für alle Fragen des Ehrenamtes, im Kreis und in den Vereinen, ist im FLVW-Kreis Bielefeld
Reiner Koller.


FLVW-Verdienstnadel in Silber (für Mitarbeiter mit besonderen Verdiensten, die mindestens 20 Jahre im Verein sind)

FLVW Verdienstnadel in Gold (für Mitarbeiter mit besonderen Verdiensten, die mindestens 30 Jahre im Verein sind und die silberne Nadel bereits erhalten haben)

DFB-Verdienstnadel (für Mitarbeiter, die bereits eine Ehrung des FLVW erhalten haben und die sich weitere Verdienste erworben haben)

Bitte vergessen Sie nicht, der jeweiligen Ehrung einen festlichen Rahmen zu geben oder sie bei einem gegebenen festlichen Anlass durchzuführen und die Lokalpresse dazu einzuladen!


Wirken auch so: Ehrungen ohne Papierkrieg

Was ist eine Ehrung? Ein festlicher Anlass, Gäste und eine Person, die vor allen Anwesenden hervorgehoben wird. Die Verdienste, die sie sich erworben hat, oder die sich eine Gruppe erworben hat, für die diese Person stellvertretend steht, werden gewürdigt, der Person wird von hoher Stelle (Vorstand, Kreisvorstand) gedankt und sie erhält eine Ehrengabe. Das kann ein Blumenstrauß sein, ein sehr persönliches Geschenk, ein Foto der betreuten Mannschaft mit Unterschriften, es kann auch ein wertvolles Geschenk (lieber ein edles Glas, als eine Billiguhr) sein - was passt, entscheiden Sie und Ihr Vorstand.


Der Tag des Ehrenamts- Ihr wichtigster Tag des Jahres

Es gibt ihn, den Tag des Ehrenamt. Weltweit wird er am 5. Dezember begangen. Sollten Sie Ihre Ehrungsveranstaltung auf dieses Datum legen, ist Ihnen zusätzliche Aufmerksamkeit von Seiten der Lokalpresse (dank des internationalen Datums) gewiss. Aber auch jeder andere Tag eignet sich zu Ihrem "Tag des Ehrenamts": Die Weihnachtsfeier des Vereins, die traditionelle Helferfete, die Mitgliederversammlung, das Sommerfest, Das Pfingstturnier, denn alle diese Ereignisse haben den Vorteil, dass dort bereits ein Rahmen geschaffen und ein Publikum anwesend ist und Sie sich um beides nicht mehr zu kümmern brauchen. 
Sie brauchen Ihrer Ehrung nur noch einen geeigneten Platz im Veranstaltungsablauf zu schaffen und dafür sorgen, dass die zu Ehrenden (mit ihren Lebenspartnern) auch anwesend sind. Natürlich müssen Sie sich auf die Ehrung vorbereiten, ein paar Worte zu den zu Ehrenden zu sagen wissen (anhand des Mitarbeiterbogens und des Steckbriefes kein Problem) und die geeignete Ehrengabe (Blumen, ein Buch mit Widmung, ein Sweater mit Vereinswappen ...) vorbereiten. Sonst noch? Oh, ja, bitte denken Sie an den idealen "Ehrungs-Mix" aus einem Teil langgedienten Fuhrleuten, einem Teil herausragender Leistungen des vergangenen Jahres und einem Teil "guter Geister" ohne die nichts ginge, die aber allzu leicht vergessen werden.


Danken als Teil der Vereinskultur

Die ganzen offiziellen Ehrungen nützen wenig, wenn Dank und Anerkennung nicht Teil des alltäglichen Umgangs miteinander sind. Um diese Art des Umgangs anzuregen oder zu unterstützen, können Sie den Aushang benutzen, den wir hier für Sie vorbereitet haben und der zu eben dieser gegenseitigen Dankbezeugung auffordert. Ergänzend dazu können Sie und Ihre Kollege in den Gremien und Vorständen den ebenfalls hier bereitgestellten Postkartenvordruck nutzen, um einfach mal "so zwischendurch" jemandem Danke zu sagen, der es verdient hat, oder gerade besonders braucht.

Das "Wandernde Dankeschön"

Das "Wandernde Dankeschön" ist ein schön gebundenes Notizbuch, mit einer Widmung und "Gebrauchsanweisung" am Anfang: Der Mensch, der es erhält, wird namentlich in das Notizbuch eingetragen und ein paar Zeilen geben Auskunft darüber, wofür dieser Person Dank gebührt, unterzeichnet von demjenigen, der den Dank ausspricht. Dies kann eine allgemeine, eine stellvertretende oder eine ganz persönliche Danksagung sein, nur mit dem Verein sollte sie etwas zu tun haben. Wer das wandernde Dankeschön erhalten hat, darf es einen Monat lang behalten, bevor er es an den Menschen weitergibt, dem er selbst immer schon einmal seinen Dank aussprechen wollte. So füllt sich das Buch allmählich mit einer ganz persönlichen Dokumentation von Leistungen und Anerkennung und das "Dankeschön" wird nebenbei zu einer motivierenden Lektüre. Natürlich dürfen einzelne Mitarbeiter dieses wandernde Dankeschön auch mehrfach erhalten.