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ÜBUNGSLEITERPAUSCHALE

Übungsleiterpauschale

Übungsleiterpauschale

Informationen über die Übungsleiterpauschale und Investitionshilfen




 
 

Die Abwicklung der Zuschüsse des Landes NRW

 

in Bielefeld


Übungsleiterpauschale

Der LandesSportBund (LSB) wickelt diese Zuschüsse direkt, auf der Basis der Meldungen der Vereine, mit den Vereinen ab.

Der StadtSportBund Bielefeld (SSB) bekommt darüber eine Liste, die er an das Sportamt Bielefeld weiterleitet. Das Sportamt zahlt dann den zusätzlichen kommunalen Anteil von 40 %.

Investitionshilfen

Es ist noch nicht endgültig geklärt, ob der insgesamt zur Verfügung stehende Betrag nur für Vereins- oder auch für kommunale Maßnahmen einsetzbar ist.
Vom Grundsatz her können die Vereine ihre Anfragen für investive Planungen (z.B. Ausbau von Umkleidekabienen, Trainingsgelände u.ä.) jetzt direkt an das Sportamt Bielefeld stellen (früher war das Regierungspräsidium in Detmold zuständig).
Maßnahmen zur Erhaltung von vorhandenen Dingen (Auswechseln von Duschköpfen, Anstreichung von Kabinen u.ä.) kommen aus einem anderen "Topf".

Weitere Auskünfte erteilt der Fußballkreis Bielefeld:

Tel.: 0521 - 329 72 76-83 (Geschäftsstelle mi. u. fr. 16.00 - 18.30 Uhr) 

Lesen Sie auch den Artikel des LSB weiter unten

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Förderung der Übungsarbeit bleibt erhalten

 

Positives Düsseldorfer Signal

 

In einer Pressekonferenz im Düsseldorfer Landtag am 14. Januar 2004 präsentierten Sportminister Dr. Michael Vesper, die sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Ina Meise-Laukamp, der sportpolitische Sprecher der Grünen, Ewald Groth und der Vizepräsident des LandesSportBundes NRW, Dr. Johannes Eulering die aktuellen Haushaltsbeschlüsse der Koalitionsfraktionen zum Sport.

Die Förderung der Übungsarbeit wird wieder mit 7 Mio. Euro in den Sporthaushalt aufgenommen und über den LandesSportBund, wie bisher, an die Vereine weitergegeben. Der LandesSportBund verzichtet dafür auf Abzug der notwendigen Verwaltungskosten. Die Kommunen hatten eine Weiterleitung an die Vereine abgelehnt bzw. deutlich gemacht, dass sie Abzüge für die notwendigen Verwaltungsarbeiten hätten vornehmen müssen.

Zudem wird die Sportpauschale aus dem Landeshaushalt, die über das Gemeindefinanzierungsgesetz den Kommunen zur Verfügung gestellt wird, von ursprünglich 27 Mio. auf 50 Mio. aufgestockt. Im Jahr 2004 werden insgesamt 61,1 Mio. Euro und im Jahr 2005 dann 59,7 Mio. Euro investiv für Sportstätten zur Verfügung gestellt.

LandesSportBund-Vizepräsident Johannes Eulering zeigte sich in seiner ersten Stellungnahme mehr als zufrieden mit den Ergebnissen der zunächst kontroversen Debatte und freute sich besonders für die 80.000 Übungsleiterinnen und Übungsleiter über die Beibehaltung der Förderung der Übungsarbeit.

Eulering bedankte sich bei allen Parlamentarierinnen und Parlamentariern; besonders natürlich bei denen der Koalitionsfraktionen, die nun durch ihre Haushaltsentscheidung die gesellschaftliche Bedeutung des Sports unterstrichen haben. Eulering sagte in Düsseldorf: "Die Reaktionen der Vertreter des Vereinssports vor Ort haben den Landtagsabgeordneten, besonders auch außerhalb der so genannten Sportfraktion, die möglichen negativen Auswirkungen auf die Vereinsarbeit deutlich gemacht." Die breite öffentliche Diskussion hätte ihm gezeigt, dass der Sport kein "schlafender Riese" mehr sei, sondern ein "geduldiger Riese". "In den nächsten Wochen gilt es darauf zu achten, dass den Vereinen die Fördermittel der Kommunen auch weiterhin zufließen."

Im Rahmen dieses Prozesses wurde aber auch deutlich, dass der LandesSportBund mit den ihm übertragenen Mitteln sorgsam im Interesse des Sports umgeht und von einer irgendwie gearteten Verschwendung öffentlicher Mittel keine Rede sein kann. Dieses wurde im Diskussionsprozess von der Landesregierung eindeutig hervorgehoben.

Sportminister Michael Vesper zeigte sich äußerst zufrieden mit dem Ergebnis der Beratungen: "Es ist ein Ergebnis in der Förderung erreicht worden, das sich bundesweit sehen lassen kann. Insgesamt werden im Vergleich zu 2003 über 30 Mio. Euro mehr für den Sport im Lande zur Verfügung gestellt." Er unterstrich zugleich, dass für die Landesregierung nie in Frage stand, dass die Würdigung und Unterstützung der ehrenamtlichen Tätigkeit in den Vereinen von herausragender Bedeutung ist. "In einer solchen Situation müssen Standpunkte neu gefunden und gemeinsame Positionen neu entwickelt werden. Am Ende ist uns das allen gut gelungen."

Ina Meise-Laukamp unterstrich, dass die alte Forderung der SPD-Fraktion, investive Maßnahmen zu pauschalieren und damit den Kommunen Planungssicherheit zu geben und investive Maßnahmen im Sport abzusichern, erreicht wurde: "Damit erzielen wir eine langfristige und nachhaltige Wirkung", so Meise-Laukamp.

Ewald Groth zeigte sich zufrieden. Denn er hatte von Anfang an eine Erhöhung der Pauschale auf 54 Mio. Euro gefordert. Groth stellt besonders die Kinder und Jugendlichen unter den Sportvereinsmitgliedern in den Mittelpunkt. "Der Sport übernimmt wichtige Funktionen und gesellschaftliche Aufgabenstellungen. Sport und Bewegung sind ein wichtiger integrativer Bestandteil von Bildung und Lernen."

Die Sportpauschale leite, so Johannes Eulering, zudem eine neue Qualität der Zusammenarbeit von öffentlicher Verwaltung und Sportselbstverwaltung ein. Durch die Reform der Sportförderung würden auch neue Herausforderungen auf den organisierten Sport zukommen: "Der Systemwechsel bedingt ein abgestimmtes, gemeinsames Vorgehen in der Partnerschaft mit den Kommunen. Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten mit den kommunalen Entscheidungsträgern und den kommunalen Sportorganisationen intensive Gespräche führen. Wir werden den Stadt- und Kreissportbünden sowie den Stadt- und Gemeindesportverbänden unsere Hilfe und Beratung bei der Entwicklung von Entscheidungs- und Einsatzkriterien für die Sportfördermittel aus der Sportpauschale anbieten. Nach unserer Auffassung wäre hierzu ein Pakt für den Sport auf kommunaler Ebene ein geeignetes Instrument. Das Sportland NRW hat damit ein bundesweites Signal ausgelöst. Wir hoffen, dass viele Bundesländer diesem Beispiel zur Förderung des gemeinwohlorientierten Sports folgen."

Am 8. März ist bereits eine sportpolitische Konferenz gemeinsam mit Landesregierung, Städte- und Gemeindebund und LandesSportBund in Düsseldorf geplant.

Quelle: LSB
Text: Michael Heise
Foto: Stefan Formella

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Bild:

Übermittelten eine positive Botschaft für den Sport (v.l.): Ewald Groth (sportpolitischer Sprecher der Grünen, NRW-Sportmininster Dr. Michael Vesper, Ina Meise-Laukamp (sportpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion) und Dr. Johannes Eulering (Vizepräsident des LandesSportBundes)

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Protestbriefe erfolgreich!

 

Haushaltsberatungen der SPD-

Landtagsfraktion gut gelaufen für den Sport !!

 

Kommunen entscheiden künftig allein über den Bau von Sportstätten

 

Übungsleiterpauschale wird nicht gestrichen / Zahlung direkt an die Vereine

 

Die SPD-Landtagsfraktion hat in ihrer Haushaltsberatung beschlossen, dass die vom Sportminister vorgeschlagene Streichung der Übungsleiterpauschale nicht gestrichen, sondern weitgehendst beibehalten wird. 

 

So zahlt das Land in den Jahren 2004/05 jeweils 7 Mio. Euro für die Übungsleiter in den Sportvereinen.

 

Charlotte Kann, Mitglied im Sportausschuss begrüßt, dass diese Mittel künftig über die Kommunen direkt an die Stadtsportbünde zur Weiterverteilung an die Vereine, insbesondere für die Kinder- und Jugendarbeit, überwiesen werden.

 

Die neu eingeführte „Sportpauschale“ hat die SPD-Landtagsfraktion gegenüber dem Regierungs-

Entwurf von 27 auf 5o Millionen Euro für die Jahre 2004 und 2005  aufgestockt.

Das sind ca. 2,85 Euro pro Einwohner.  Für Duisburg sind das ca. 1,4 Mio. Euro. 

Charlotte Kann: „Ich begrüße, dass auch diese Mittel sowohl in die Hände der Kommunen als auch in 

die Trägerschaft der Vereine gelegt werden. Somit  können Orts nahe Entscheidungen getroffen werden. Die Sportpauschale kann für den Neu-, Um- und Erweiterungsbau, die Sanierung und Modernisierung, sowie den Erwerb von Sportstätten verwandt werden. Kommunen", so Charlotte Kann weiter, "können somit auch Sportförderpläne aufstellen und möglicherweise Mittel ansparen bzw. längerfristig planen".

 

 

Sportförderungskonzept der Landesregierung  (klick)
Lesen Sie den Brief des Fußballkreises an die Bielefelder Mitglieder
des Nordrhein-Westfälischen Landtages.

und den Brief des TuS Einigkeit Hillegossen zu diesem Thema
 (Klick)

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Nachfolgender Brief wurde per Post am 04.12.2003 vom FLVW Kreis 5 Bielefeld an die Bielefelder Mitglieder des Nordrhein-Westfälischen Landtag geschickt:

An die Mitglieder des Landtages NRW

Frau Helga Gießelmann,
Frau Angelika Gemkow,
Frau Gabriele Behler,
Herrn Dr. Bernd Brunemeier,
Herrn Günter Gabrecht,
Herrn Dr. M. Vesper,
Herrn Rainer Lux,
Herrn Joachim Schulz-Tornau

Betreff: Sportförderungskonzept der Landesregierung

Sehr geehrte(r) Herr / Frau, (siehe oben)

als größter Fachverband im Bielefelder Sport protestieren wir auf diesem Wege heftig und massiv gegen die Zweckverbindung der Finanzmittel, die im Zusammenhang mit der beabsichtigten Einführung der Sportpauschale geplant ist.

Dieser Plan kommt einer Streichung der Übungsleiterförderung gleich, eine erschreckende Vision für den praktischen Spielbetrieb in den uns angeschlossenen Fußballvereinen, mit ca. 130 Mannschaften im Erwachsenen- und über 400 Mannschaften im Jugendbereich!

Mit den weit über 500, meist gut ausgebildeten, Übungsleiter- und -innen im Fußballkreis Bielefeld unterbreiten unsere Vereine ein qualifiziertes Sportangebot zu sozialverträglichen Bedingungen. Sie alle, und viele andere mehr, stellen sich seit Jahrzehnten im Sport-, Jugend- und Gesundheitsbereich ehrenamtlich in den Dienst öffentlicher Aufgaben.

Im Fußball speziell ist außerdem der integrative Aspekt unserer zahlreichen Mitbürger ausländischer Herkunft hoch anzusetzen.

Wir sind der Auffassung und Überzeugung, daß dieses umfangreiche bürgerliche Engagement die besondere Beachtung und den besonderen Schutz der Politik verdient.

Die Übungsleiter stellen einen zentralen Punkt in der Vereinsarbeit dar, nur mit ihnen können unsere Vereine die Sport- und Bewegungsbedürfnisse der Menschen in unserer Stadt realisieren.

Helfen Sie mit, daß unsere Vereine  ihre wichtigen Aufgaben auch in der Zukunft erfüllen können.

Setzen Sie sich im parlamentarischen Raum dafür ein, daß eine Förderung der Übungsleitertätigkeit auch künftig über die Landesmittel gesichert ist.

Sorgen Sie dafür, daß nicht durch ein neues theoretisches Modell an der Praxis und Basis vorbei gefördert wird, so wie wir es aus anderen Bereichen kennen.

FLVW Kreis 5 Bielefeld
Horst Dieter Knüppel
Kreis-Vorsitzender

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Sportförderungskonzept der Landesregierung  (2)

des TuS Einigkeit Hillegossen an

Herrn Sportminister
Dr. Michael Vesper, MdL
Brandenburger Str. 21
33602 Bielefeld

und alle weiteren sieben Bielefelder Landtagsabgeordnete (lt. Liste)

Durchschrift an SSB Bielefeld

Sehr geehrter Herr Minister Dr. Vesper,

Weihnachten / Jahreswechsel ...

... eine schöne Zeit, Rück- und Ausblick zu halten.

Wir gemeinnützigen Sportvereine blicken auf ein schweres Jahr zurück. Besonders die Zuschusskürzungen der öffentlichen Hand haben uns stark getroffen.

Der Ausblick sieht nicht besser aus. Seit Jahren haben wir Sportvereine unter immer schlechter werdenden Bedingungen zu leiden. Doch was jetzt im Rahmen der Neuregelung der Sportförderung für die ehrenamtlich tätigen Übungsleiterinnen und -leiter von der Landesregierung angedacht und über die Medien verbreitet wurde, lässt „nichts Gutes erahnen“. Die Überlegung, die bisherige Übungsleiterentschädigung ab 2004 nicht weiter zu gewähren, geht an die Substanz nicht nur unseres Vereins. Das Beitragsaufkommen reicht nicht aus, die zusätzlichen Belastungen aufzufangen. Unsere Mitglieder können diese Überlegungen auch nicht nachvollziehen. Eine Beitragserhöhung wäre unumgänglich. Rund 90 Übungsleiterinnen und -leiter, Trainerinnen und Trainer unterbreiten für unsere über 1.700 Mitglieder ein qualifiziertes Sportangebot zu sozialverträglichen Bedingungen. Hiermit leistet der Personenkreis gleichzeitig eine nicht zu unterschätzende ehrenamtliche „Sozial“Arbeit. Dieses bürgerschaftliche Engagement verdient den besonderen Schutz der Politik.

Der Einzugsbereich unseres Vereins kann als „sozialer Brennpunkt“ bezeichnet werden. Viele Mitglieder aus diesem Bereich werden beitragsfrei gehalten, um teure Rücklastschriften zu vermeiden. Auch befürchten wir, unser Sportangebot kürzen zu müssen und um Austritte gerade von den Mitgliedern, die uns langjährig die Treue halten, ohne regelmäßig am Sportbetrieb teilzunehmen. Außerdem hat die allgemeine rückläufige Mitgliederentwicklung im deutschen Sportwesen inzwischen auch unseren Verein erreicht.

Mit der bisherigen Förderung unserer Übungsleiter haben Sie die Kernaufgaben unseres Vereins unterstützt und gewährleistet, dass wir auf die vielfältigen Sport- und Bewegungsbedürfnisse der Menschen in unserem Stadtteil mit einem hochwertigen und vielseitigen Angebot eingehen konnten.

Helfen Sie mit, diese Angebote zu sichern und setzen Sie sich im parlamentarischen Raum dafür ein, dass die Förderung der Übungsleitertätigkeit auch weiterhin über Landesmittel gesichert wird.

Wir wünschen  Ihnen ein friedensvolles Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr.

Mit sportlichem Gruß

Gerhard Filges
Vorsitzender TuS Einigkeit Hillegossen

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