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Ehrenamtsarbeit kann sich lohnen

Ehrenamtsarbeit kann sich lohnen!

Hier ein Artikel der Neuen Westfälischen aus Bielefeld der aufzeigt dass sich die Ehrenamtsarbeit lohnen kann

Hier lesen Sie Auszüge eines Berichtes vom 26 Juli 2003 aus der NW ("Neue Westfälische") Bielefeld. Geschrieben von Hans-Jürgen Heide. Das Foto (für unsere Website zur Verfügung gestellt) ist in der Lokalsport-Redaktion der NW gemacht worden.

Fotograf: Herr Prüssner. - DANKE Herr Kaspers!




 
 

Mr. Powerpoint: Hans-Günter Mrkwa "killte" einen Computer-Virus und der Internet-Auftritt des Fussballkreises konnte starten. Foto: Prüssner




 

Sportler im Ehrenamt

EDV-Fachmann der Fußballer

VON HANS-JÜRGEN HEIDE

 

 

 

 

Der Slogan von Hans-Günter Mrkwa lautet: "So schnell und aktuell wie Möglich"

Bielefeld. Als Horst Dieter Knüppel im Jahr 1998 den Vorsitz im Fußballkreis übernahm, installierte er mit Hans-Günter Mrkwa gleichzeitig einen Mann, der die Geschäftsstelle an der Herforderstraße computermäßig auf Vordermann bringen sollte.
Und dies gelang Mrkwa vorzüglich. Sein Internet-Auftritt fand bei vielen Vereinen große Anerkennung. "Beppo" Mrkwa setzte seinen Slogan "So schnell und aktuell wie möglich" in die Tat um.

 
   Der Multi-Funktionär aus dem Altkreis Halle legte in stundenlanger Arbeit EDV-Programme mit insgesamt 297 Ordnern an, die der Schnautzbartträger täglich an seinem privaten PC in Werther und zweimal in der Woche in der Kreis-Geschäftsstelle pflegt.
Das Angebot reicht von Spielplänen, Ergebnisdienst, Tabellen bis zu den Spielermeldelisten (Sperren und Beanstandungen) für die Männer, Jugend und Frauen.

   Die Pokalwettbewerbe und Migrationsturniere gehören genauso zu seinem Fulltime- Ehrenamt wie auch die Organisation des Hallen-Masters im Altkreis Halle, Erstellungen von Adresslisten der Vereine und Schiedsrichter sowie das Amt des Migrations- Mediators.

Mit der Musikanlage des Fußballkreises ist er auch bei den Altliga-Hallenspielen neben seinem "Dauer-Partner" Horst Dieter Knüppel als Moderator tätig."

"Fußball auf dem Sportplatz erlebe ich eigentlich nur noch als Verbandsaufsicht und Spielebeobachter" umschreibt Mrkwa seine weitere Tätigkeit als Staffelleiter der Fußball Kreisliga B, Gruppe3, und C, Gruppe 3.
Nach seinem Redaktionsbesuch war "HGM" bereits wieder in Sachen Fußballkreis unterwegs."
"Ein neues Mail-Programm soll papiersparender und schneller sein.
Das werde ich für den Kreis anschaffen",
erklärt Mrkwa , der auch als EDV-Repräsentant für den Landessportbund aktiv ist.

Seine Freundin Andrea muss viel Verständnis für das zeitraubende Hobby ihres Mannes aufbringen. Mrkwa: " Dafür bin ich ihr auch sehr dankbar."
Als kleine Belohnung war sie dabei, als ihr Partner in Verbindung mit der Aufnahme in den "DFB Club 100", den Ehrenpreis  2002, vom FLVW für ein Wochende in die Sportschule Parchim bei Rostock eingeladen wurde.
Im Ostsee-Stadion wohnten sie dem Hansa- Bundesligaspiel gegen DSC-Arminia bei.

1997 war "Beppo" Mrkwa Mitgründer des NK Croatia.

   In Bremen beim Länderspiel gegen Serbien-Montenegro war "MR. Porwerpoint" genauso in Begleitung seiner besseren Hälfte wie er es auch bei der 2. DFB Einladung im September bei der EM-Qualifikation gegen Schottland in Dortmund sein wird. Hier wird der DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder die Ehrung vornehmen.

   Mrkwa, 1997 Mitgründer des inzwischen in die Kreisliga A aufgestiegenen NK Croatia, freut sich schon auf die neueste Aktion "DFB
net". Spätestens eine halbe Stunde nach Spielschluss kann jeder Fußball-Fan unter "
www.sportline.de " sämtliche Ergebnisse bis zur Kreisliga C, der Jugend und Frauen abrufen.

"Beppo", der seinen Spitznamen in Anlehnung an den bayerischen Volksschauspieler Beppo Brehm bereits als Dreijähriger  von seiner Mutter Hanna verpasst bekam, ist mit Spaß und Freude bei der Sache und hilft jedem Klub gerne, wenn es Fachfragen zum Computer gibt.
Vier Jahre will sich der frühere Jugendspieler des SV Gadderbaum diesen Stress noch antun, um dann - wie sein Boss Horst Dieter Knüppel - im Jahr 2007 nach neun Jahren in der Kreisgeschäftsstelle jüngeren Leuten Platz zu machen.

Hans-Günter Mrkwa:
"Bis dahin hänge ich mich aber weiterhin voll in die Sache rein. Wir sind auf einem gutem Weg."




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