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NACHRUF HARTMUT WILKENING |
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Kein Titel
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Der
Fußball- und Leichtathletik-Kreis Bielefeld trauert um
sein langjähriges, treues Mitglied
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Hartmut
Wilkening Träger
des Bundesverdienstkreuzes
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Der
Verstorbene hat sich für sein großes soziales Engagement
im Fußball- und Leichtathletik-Kreis Bielefeld
und über die Grenzen Bielefelds hinaus große
Verdienste erworben.
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Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind und immer sind irgendwo Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder, Augenblicke, Gefühle.
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Wir
werden Hartmut Wilkening ein ehrendes Andenken bewahren.
Der Vorstand des FLVW Kreis 5 Bielefeld
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Die Trauerfeier war am Montag, den 13.10.2008 um 13.00 Uhr in der Stiftskirche (Schildesche). Anschließend fand die Beisetzung auf dem Schildescher
Friedhof statt.
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Kein Titel
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Sein Herz gehörte der Jugend
Mit Hartmut Wilkening verliert der Fußballkreis einen verdienten Funktionär
VON HANS-JÜRGEN HEIDE (Neue Westfälische)
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Bielefeld. Mit Hartmut Wilkening verliert der Fußballkreis einen verdienten Funktionär, der über 50 Jahre lang ehrenamtlich für den Nachwuchs tätig war. Zunächst bei seinem Verein VfB 03 und bis 2004 über 30 Jahre lang als Kreisjugendobmann. Der Ehrenvorsitzende des Jugendausschusses starb im Alter von 77 Jahren.
Bis zu seinem Tod war Wilkening noch als Staffelleiter der Fußball-A- und B-Junioren-Bezirksliga tätig - und das seit 30 Jahren. Hartmut Wilkening war sechs Jahre lang auch Stellvertreter des Fußball-Kreisvorsitzenden Horst-Dieter Knüppel.
Es hieße sozusagen Eulen nach Athen zu tragen, würde man alle Ehrungen des eingefleischten BVB-Fans aufzählen. Doch auf eine war der Jubilar besonders stolz: Bielefelds Oberbürgermeister Eberhard David verlieh ihm im Rathaus-Festsaal im Auftrag des Bundespräsidenten Horst Köhler das Bundesverdienstkreuz.
Eberhard David zitierte bei der Laudatio zur Verleihung desBundesverdienstkreuzes an Hartmut Wilkening den Gründer der SOS-Kinderdörfer, Hermann Gmeiner: "Er hat immer mehr getan, als er musste." David hob Wilkenings langjähriges ehrenamtliches Engagement im Sport und im gewerkschaftlichen Bereich hervor: "Unbezahlt, aber unbezahlbar." 57 Jahre bekleidete Wilkening ununterbrochen eine Funktion im Nachwuchsfußball-Bereich
und nach seiner Pensionierung seit über zehn Jahren auch bei der für die Berufsbildung junger Menschen zuständigen Potthoff-Stiftung. Zuvor war der Industriekaufmann über einen langen Zeitraum im Betriebsrat bei Dürkopp-Adler tätig.
Der ehemalige Kreisvorsitzende Horst-Dieter Knüppel lernte Wilkening schon 1948 im zarten Schüler-Alter beim VfB 03 im Jugendbereich kennen und schätzen: "57 Jahre Ehrenamt bedeuten 20.805 Tage Einsatz für den Fußballnachwuchs. Bei vier Stunden täglich sind dies über 83.000 Stunden, umgerechnet also rund zehn Jahre." Zahlen, die beweisen, was der Multifunktionär nicht nur für die Integration ausländischer Kinder getan hat.
Wilkening hat daher neben den vielen Ehrungen der Stadt Bielefeld, des deutschen, westdeutschen und westfälischen Fußball-Verbandes das Bundesverdienstkreuz verdient.
Für Hartmut Wilkening war der Fußballnachwuchs in den vielen Jahren immer eine Herzenssache, und mit viel Engagement führte er 30 Jahre die Geschicke des Fußball-Kreisjugendausschusses. Oberbürgermeister Eberhard David fand bei der Ehrung seinerzeit lobende Worte: "Ich glaube, es hat genau den Richtigen getroffen."
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Immer ein Herz für die Jugend
Fußballkreis trauert um Wilkening
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B i e l e f e l d (WB). Der Fußballkreis Bielefeld/Halle trauert um einen überaus verdienten Funktionär. Überraschend ist der langjährige Kreisjugendobmann Hartmut Wilkening im Alter von 77 Jahren verstorben.
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Als ihm der Oberbürgermeister 2005 im Alten Rathaus das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ans Revers heftete, verband Eberhard David dies mit einem bekannten Zitat, das das Wirken Hartmut Wilkenings bestens beschrieb. »Alles Große in unserer Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er muss.«
Der damalige Kreisvorsitzende Horst-Dieter Knüppel, der 2003 im Namen des Kreisvorstandes das Bundesverdienstkreuz für seinen Stellvertreter Hartmut Otto Ferdinand Wilkening beantragt hatte, rechnete in der Feierstunde hoch: »57 Jahre Ehrenamt im Sport bedeuten bei vier Stunden Einsatz pro Tag 20 805 Tage oder 85 000 Stunden für den Fußball.« Als Anerkennung hatte Knüppel vier DIN A 4-Seiten hochgehalten, auf denen groß stand:
Danke
Hartmut!
Es war Freude und Spaß an der Jugendarbeit, die den Verstorbenen antrieb. »Ich bin ein Berufsjugendlicher«, wurde Wilkening mal zitiert.
Bis zu seinem 20. Lebensjahr hatte er für den VfB 03 die Handball- und Fußballstiefel als Torwart geschnürt und ebenso den Kasten des Polizei-Sportvereins gehütet. Beim VfB 03 begann auch Wilkenings Funktionärslaufbahn, zunächst als Schülerbetreuer, Jugendgeschäftsführer und Jugendobmann.
Im Kreis Bielefeld bekleidete er von 1956 bis 1963 das Amt des Kreisjugendwartes, bevor er 1973 zum Kreisjugendobmann gewählt wurde. »Fußball ist mein Hobby«, hatte Hartmut Wilkening immer beteuert. Da störte es ihn nur wenig, dass ihm bei der zusätzlichen Verbandstätigkeit als Mitglied im Jugendbeirat und als Staffelleiter der A- und B-Junioren-Bezirksliga (1978 bis zuletzt) kaum Freizeit blieb.
Wilkening war stets hilfreich zur Stelle, wenn Kollegen seine geballte Portion Erfahrung benötigten. Als er noch in Amt und Würden im Kreisjugendausschuss war, investierte er mehrere Stunden täglich für seinen geliebten Sport. Dass die Vereine mit seinem Engagement zufrieden waren, dokumentierte die Tatsache, dass Wilkening bis zu seinem Ausscheiden – 2003 wurde er zum KJA-Ehrenvorsitzenden ernannt – immer einstimmig wiedergewählt
wurde.
Für seine Vereins- und Verbandstätigkeit ist Hartmut Wilkening mit nahezu allen Ehrenzeichen des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen gewürdigt worden.
Die Stadt Bielefeld verlieh ihm 1980 die Sport-Ehrenplakette, und er war Träger der DFB-Ehrenarmbanduhr für besondere Verdienste ehrenamtlicher Mitarbeit. Seit 1991 war Hartmut Wilkening Pensionär. Als nicht freigestelltes Betriebsratsmitglied der Firmen Dürkopp Adler und Kochs Adler hatte er von 1958 an der IG Metall angehört, war 1983 in den Berufsbildungsausschuss der IG Metall Bielefeld berufen worden und dort zuständig für
die
Neuordnung der kaufmännischen Berufe.
Von 1992 bis Mai 2004 war Wilkening zudem Delegierter der Bielefelder IG Metall-Delegiertenversammlung. Als Schatzmeister des »Vereins zur Förderung der Berufsbildung Dr. Heinz Potthoff e.V.« (seit 1993) rundete der Multi-Funktionär seine außersportlichen ehrenamtlichen Aktivitäten ab.
Bielefelds Fußballer werden Hartmut Wilkening ein ehrendes Andenken bewahren.
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Kein Titel
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Einer,
der immer mehr tat, als er musste
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Bundesverdienstkreuz
am Bande für langjährigen Jugend-Funktionär Hartmut Wilkening
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Bielefeld
(NW/Hans-Jürgen Heide) Eberhard David zitierte bei der Laudatio
den Gründer der SOS-Kinderdörfer, Hermann Gmeiner: „Er hat immer
mehr getan als er musste". Gemeint war Hartmut Otto Ferdinand
Wilkening, dem im Naharya-Raum des alten Rathauses aus den Händen
des Bielefelder Oberbürgermeisters das Bundesverdienstkreuz am Bande
im Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen wurde.
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David
hob Wilkenings langjähriges ehrenamtliches Engagement im Sport und
im gewerkschaftlichen Bereich hervor: „Unbezahlt, aber unbezahlbar."
57 Jahre bekleidete der inzwischen 74-Jährige eine Funktion im Nachwuchsfußball-Bereich
und nach seiner Pensionierung seit über zehn Jahren auch bei der
für die Berufsbildung junger Menschen zuständigen Potthoff-Stiftung.
Zuvor war der Industriekaufmann über einen langen Zeitraum im Betriebsrat
bei „Dürkopp&Adler" tätig.
Hartmut
Wilkening, der sich nach eigenen Worten „sehr über diesen Orden
freute", wurde von seinem alten Kegelfreund, Ex-Polizeipräsident
Helmut Schirrmacher im „Kreis der Ausgezeichneten" begrüßt.
Der
westfälische Jugendfußballobmann Manfred Deister aus Gütersloh und
der Fußballkreisvorsitzende Horst Dieter Knüppel hatten es sich
auch nicht nehmen lassen, an der Feierstunde teilzunehmen. Knüppel
fand auch einige launige Worte für den Mann, den er 1948 im zarten
Schüler-Alter schon beim VfB 03 im Jugendbereich kennen und schätzen
gelernt hatte: „57 Jahre Ehrenamt bedeuten 20.805 Tage Einsatz für
den Fußballnachwuchs. Bei vier Stunden täglich, sind dies über 83.000
Stunden, umrechnet also rund zehn Jahre.
Zahlen,
die beweisen, was der Multifunktionär nicht nur für die Integration
ausländischer Kinder getan hat. Knüppel fasste seine Dankesrede
an seinen langjährigen Stellvertreter abschließend kurz und knapp
zusammnen. »Danke, Hartmut!"
Schon
am 22. März 2003 hatte der Fußballkreis bei der Bezirksregierung
in Detmold den Antrag auf das Bundesverdienstkreuz für Wilkening
gestellt und - so Knüppel - mehrfach nachgefragt. Nach zwei
Jahren klappte es dann mit der einzigen allgemeinen Auszeichnung
der Bundesrepublik Deutschland die den 74-Jährigen nach all den
Ehrungen der Stadt Bielefeld, des deutschen, westdeutschen und westfälischen
Fußball-Verbandes mit sehr viel Stolz erfüllte.
Besonders
die abschließenden Worte von Eberhard David für den Mann, der über
30 Jahre die Geschicke des Fußball-Kreis- jugendausschusses führte
,,Ich glaube, mit Hartmut Otto Ferdinand Wilkening hat es genau
den Richtigen getroffen. Da schmerzte der kürzlich erlittene Bandscheibenvorfall
nicht mehr so und ließ sogar ein Lächeln zu.
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57
Jahre für das Ehrenamt
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Hartmut
Wilkening erhält das Bundesverdienstkreuz
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B
i e l e f e l d (WB/wjö). Rein sportlich hat Hartmut Wilkening so
ziemlich alle Auszeichnungen erhalten, die die Fußball-Verbände
zu vergeben haben. Zur Krönung seiner ehrenamtlichen Tätigkeit verlieh
ihm gestern Bielefelds Oberbürgermeister Eberhard David, im Alten
Rathaus das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik
Deutschland.
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»Alles
Große in unserer Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er
muss«, zitierte OB David den österreichischen Pädagogen und Gründer
der SOS-Kinderdörfer, Hermann Gmeiner, und fügte an: »Auch sehr
viele kleine Dinge geschehen nur, weil Menschen mehr tun, als ihre
so genannte Pflicht. « Dazu zählt zweifellos auch der 74-jährige
Hartmut Wilkening, der seit 1991 nicht mehr berufstätig ist. Als
nicht freigestelltes Betriebsratsmitglied der Firmen Dürkopp Adler
und Kochs Adler gehörte er seit 1958 der IG Metall an, wurde 1983
in den Berufsbildungsausschuss der IG Metall Bielefeld berufen und
ist seitdem zuständig für die Neuordnung der kaufmännischen Berufe.
Von 1992 bis Mai 2004 war Wilkening zudem Delegierter der Bielefelder
IG Metall-Delegiertenversammlung. Als Schatzmeister des »Vereins
zur Förderung der Berufsbildung Dr. Heinz Potthoff e.V.« (seit
1993) rundete der »Funktionär« seine außersportlichen ehrenamtlichen
Aktivitäten ab.
Noch
wesentlich umfangreicher war Wilkenings Engagement im hiesigen und
überregionalen Fußballbereich, das 1948 als Schülerbetreuer im damaligen
VfB 03 begann und im vergangenen Jahr als Vorsitzender des Kreis-Jugend
Ausschusses endete. Kreisvorsitzender Horst-Dieter Knüppel, der
vor zwei Jahren im Namen des Kreisvorstandes das Bundesverdienstkreuz
für Hartmut Otto Ferdinand Wilkening beantragt hatte, rechnete hoch:
»57 Jahre Ehrenamt im Sport bedeuten bei vier Stunden Einsatz pro
Tag 20 805 Tage oder 85 000 Stunden für den Fußball.« Als Anerkennung
hielt der heimische Fußballchef vier DIN A 4-Seiten hoch, auf denen
in großen Lettern geschrieben stand: »Danke Hartmut.«
Oberbürgermeister
Eberhard David beendete seine Laudatio mit den Worten: »Wer sich
seiner Verantwortung stellt, hat hat es letztlich auch verdient,
dass ihm die Allgemeinheit, der Staat, dafür in dieser Weise dankt.«
Mit sehr bewegtem Gesichtsausdruck ließ sich Wilkening den »Orden«,
wie er das Bundesverdienstkreuz bezeichnete, vom Stadtoberhaupt
ans Revers heften.u.
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