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KONFLIKTE... |
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Projekt "Konflikte auf dem Fußballfeld"
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Seminar erfolgreich abgeschlossen.
Jugendliche mit Zertifikat ausgezeichnet.
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Jugendliche als Konfliktlotsen
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Nach fünf gemeinsamen Wochenenden war das Seminar zur Konfliktprävention abgeschlossen: Jens Kerstin (Kulturwerkstatt), Wilhelm Falk, Chris Wedemeier, Tobias Witzel, Trainer Achim Klatt (hintere Reihe v. links) sowie Filip Dragic und Alexander Nitz (kniend v. l.) präsentieren ihre Ergebnisse.
Foto: Lars Rohrandt (WB)
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„Kicken statt Pöbeln“
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- in Bielefeld wird Konfliktprävention gezielt betrieben
„Kicken statt Pöbeln“ lautet das Motto des Projektes „Konflikte auf dem Fußballfeld“, das die Sportjugend und der Fußballkreis Bielefeld ins Leben riefen. Anlass waren die zunehmende Gewalt und zahlreiche Spielabbrüche im höheren Jugendbereich. Um zielgerecht dieser Entwicklung entgegenzusteuern, wurde ein Trainingsseminar veranstaltet, bei dem zwölf A- und B-Jugendliche zu Schlichtern und Konfliktlotsen ausgebildet wurden.
An fünf Wochenenden trafen sich die Jugendlichen mit Jens Kerstin und Achim Klatt von der Kulturwerkstatt Bielefeld e.V., einer Weiterbildungseinrichtung, die sich die Gewaltprävention auf ihre Fahnen geschrieben hat. Dirk Lemhöfer von der Sportjugend freut sich über die gelungene Kooperation und will die Maßnahme nicht als einmalige Sache sehen: „Wir wollen diese Ausbildung langfristig etablieren und in einen weiteren – Aktionstage und Elternabende – einbinden.“
Bielefelds Fußballchef Horst Dieter Knüppel erwähnt, dass das Trainingsseminar auch beim westfälischen Fußballverband auf Interesse gestoßen ist und über eine flächendeckende Umsetzung diskutiert wird. Doch schwebt über alledem (noch) die Ungeklärtheit der Finanzlage.
„Es war toll, wie die Jugendlichen mitgemacht haben“, loben Kerstin und Klatt die Teilnehmer, die sich seit September mit Themen wie „Sensibilisierung für Gewaltdeeskalation“ und „Rolle und Aufgabe von Spielführern“ beschäftigten. Jeweils acht Stunden dauerte eine Seminareinheit, die freitags und samstags in den Schulungsräumen der „Turnhalle Ost“ durchgeführt wurde. Die Trainer der Kulturwerkstatt legten besonderen Wert auf den Praxisbezug der Veranstaltung und nahmen den Erfahrungshorizont der jugendlichen Kicker zum Anlass für zahlreiche Diskussionen. „Mit Rollenspielen ist zum Beispiel die Körpersprache besser zu verstehen“, erwähnt Achim Klatt einen weiteren Schulungspunkt.
Am vergangenen Samstag nahmen die Teilnehmer nun nicht nur ein Zertifikat über die erfolgreiche Seminarteilnahme entgegen, sondern auch ein weiteres „Bonbon“: Alexander Brack, Julian Dellbrügge, Steven Schmidt (alle SC Peckeloh), Filip Dragic, Marcel Klisch, Tobias Witzel, Wilhelm Falk (alle VfL Oldentrup), Thorsten Salomon (SV Ubbedissen) sowie die Amshausener Daniel Lichtsinn, Stefan Schüttler, Alexander Nitz und Chris Wedemeier freuten sich über Dauerkarten für die restlichen Heimspiele des DSC Arminia, die ihnen Horst Dieter Knüppel überreichte.
Und auch das Fazit über den Nutzen des Seminars fiel positiv aus: „In Konfliktsituationen werde ich auf die Leute nun anders zugehen können“ sagt Fillip Dragic, während Chris Wedemeier die Vorbildfunktion betont: „Wenn man besonnen ragiert, können sich das Mitspieler und Gegner abgucken.“
Ein Bericht von: Lars Rohrandt (Westfalen Blatt) Mittwoch, 19. März 2003
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Durch Konflikte lotsen
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Bielefeld. Um Gewalt und Streit auf den Bolzplätzen des Kreises Bielefeld/Halle zu vermeiden, hat die Sportjugend zusammen mit dem Fußballkreis das Projekt „Konflikte auf dem Fußballfeld“ initiiert. Wesentlicher Bestandteil der Maßnahme war die Ausbildung von Jugendlichen als Schlichter oder Konfliktlotse. Nach fünf Seminarfolgen ist die Schulung mit Spielführern der A- und B-Jugend abgeschlossen worden. Neue Westfälische, 17. 03.03. Foto: Ott
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Zertifikate erhielten...
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Folgende Teilnehmer erhielten jetzt ihre Zertifikate: Alexander Brack, Julian Dellbrügge, Filip Dragic, Marcel Klisch, Daniel Lichtsinn, Alexander Nitz, Torsten Salomon, Steven Schmidt, Stefan Schütter, Daniel Strakeljahn, Chris Wedemeier, Tobias Witzel und Wilhelm Falk.
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Verantwortlich für das Projekt...
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...war die Sportjugend Bielefeld, und der FLVW Kreis 5 Bielefel. Unterstützt wurde das Projekt vom Stadtsportbund und der Stadt Bielefeld.
Gefördert im Rahmen des Aktionsprogramms "Jugend für Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus" vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend - von entimon - und der Kulturwerkstatt Bielefeld e. V.
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