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Bielefelder Hallen-Fußball Meisterschaft 2018


Foto: Andreas Zobe, Text: FuPa / NW

Westfalenligist VfL Theesen triumphiert nach 2007, 2013, 2014 und 2015 nunmehr zum fünften Mal in Bielefeld.

Mit dem VfL Theesen hat die ranghöchste Amateurmannschaft Bielefelds verdient den Titel bei der 22. Bielefelder Hallen-Fußball Stadtmeisterschaft geholt. Mit knapp 3.000 Besuchern pilgerten über 150 mehr also vor Jahresfrist am 30. Dezember in die Seidensticker Halle. Insegesamt zählten die Ausrichter wieder über 10.000 Besucher an vier Turniertagen.

Die Viertelfinalpartien hatten es nicht wirklich in sich. Die Favoriten setzten sich – überwiegend sehr deutlich – durch. Einzig in dem Spiel zwischen dem VfR Wellensiek und dem VfB Fichte ging es zeitweise etwas mehr zur Sache. "Es ist schade, dass wir aufgrund eines Wechselfehlers nicht mit einer 2:0-Führung in die Halbzeit gehen, dann wäre das Spiel sicherlich ganz anders gelaufen", sagte Wellensieks Trainer Dominik Popiolek. Allzu hoch wollte er das jedoch nicht hängen. "Natürlich ist es schade, weil wir eine gute Hallenrunde gespielt haben, aber es ist auch kein Beinbruch." Letztlich unterlag sein VfR dem VfB mit 3:5.

Relativ mühelos ging der TuS Dornberg gegen den TuS Quelle mit 5:1 durchs Viertelfinale, mit dem gleichen Ergebnis verlor die Kambach-Elf sodann im Halbfinale gegen den SCB. "Wir haben es gut gemacht, manchmal kann eben ein Spieler den Unterschied ausmachen", sagte der Dornberger Coach. Der SuK Canlar musste sich den Sudbrackern gar 2:6 geschlagen geben. "Uns hat die Geilheit heute einfach gefehlt, außerdem haben auch die Kräfte nachgelassen", lautete die Analyse von SuK-Trainer Zafer Atmaca. Im Halbfinale dominierte der SCB den TuS Dornberg (5:1) und zog verdient ins Finale ein.

Im anderen Halbfinale duellierten sich der VfL Theesen und VfB Fichte. Rein sportlich war der erfahrene VfB Fichte-Trainer aber zufrieden mit der Leistung seines Teams. "Es hat einfach der Glücklichere gewonnen. Es waren nur Kleinigkeiten, die darüber entschieden haben. Wir haben teilweise auch selbst Schuld, beim 3:3 haben wir einfach gepennt." Was Ermisch jedoch viel mehr ärgerte war die Tatsache, dass seine Mannschaft gegen den VfL in Rückstand geraten ist. "Das wollten wir unbedingt vermeiden, hat aber ja nun mal wieder nicht geklappt", gab er an.

Doch die Endrunde und speziell das Finale stellten durchaus eine Herausforderung für die Mannschaft von Andreas Brandwein dar. "Es war total spannend, auch der SCB hätte gewinnen können. Am Ende sind wir glücklich, insgesamt haben wir es aber auch verdient, wir haben sämtliche unserer zwölf Spiele bei diesen Meisterschaften gewonnen", sagte der VfL-Trainer. Nur eines weniger, nämlich das Endspiel, vermochte der SCB nicht für sich zu verbuchen. "Diese Niederlage ist ärgerlich, aber wir haben im Finale auch einige Chancen liegengelassen. Mit dem nötigen Quäntchen Glück holen wir ein Unentschieden im Endspiel", meinte Michael Wöhrmann.

Der Co-Trainer ist nach Absprache mit Chefcoach Jan Barkowski, der wie er selbst sagt "nur beratend tätig ist", verantwortlich für Pokalspiele und die Stadtmeisterschaft. "Für mich ist das dann ein Projekt", meinte Wöhrmann, der vor allem den Teamgeist lobte. "Alle waren hochmotiviert und haben an einem Strang gezogen. Wir sind von Spiel zu Spiel immer besser geworden", sagte Wöhrmann, nachdem der erste Ärger über die knappe Finalniederlage verflogen war.

Der SCB, der schon viel Lob für seine Vor- und Zwischenrundenauftritte eingeheimst hatte, war im Endspiel gegen Theesen durch seinen Torwart Maik Grywatz in Führung gegangen. Kai-Niklas Janz (2) und Marvin Höner drehten dann die Partie, ehe Marcel Zaremba vor der Pause auf 2:3 verkürzte. "Die Theesener haben schon eine richtig gute Hallenmannschaft und ihr Keeper Florian Ernst hat super gehalten", meinte Michael Wöhrmann.

Im zweiten Durchgang verzweifelten die SCBer beinahe am Theesener Schlussmann, der im Halbfinale gegen den VfB Fichte "warmgeschossen" worden war, wie er selbst sagte. Dennis Meier machte erst zwei Minuten vor Schluss der Partie für den VfL alles klar.

"Im ersten Moment tut es weh", meinte Jan Barkowski. Doch bei näherer Betrachtung konnte der SCB-Chef-Coach gar nicht anders, als eine positive Bilanz der Turniertage zu ziehen. "Unser Ziel war die Endrunde. Dass wir jetzt zum ersten Mal ins Endspiel eingezogen sind, ist schon sensationell. "Für Andreas Brandwein ist das Finale einer Bielefelder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft schon nichts Besonderes mehr, trotzdem fieberte auch er dem Abpfiff entgegen. Zum sechsten Mal holte er als Trainer den Titel. Fünf Mal mit dem VfL Theesen, ein Mal mit dem TuS Dornberg.

Die Torjägerkanone mussten sich in diesem Jahr Memos Sözer (VfL Theesen) und Dennis Lobitz (SCB) teilen. Beide Kicker erzielten in der Zwischen- und Endrunde jeweils zwölf Tore.







Zum besten Torhüter der Endrunde wurde Maik Grywatz vom SC Bielefeld 04/26 gewählt. Er überzeugte nicht nur in der Endrunde mit tollen Paraden, sondern erwies sich in der Vor- und Zwischenrunde auch als Torjäger.







Zum besten Spieler der Endrunde wurde Memos Sözer (VfL Theesen) gewählt, der sich so über drei Titel bei der 22. Bielefelder Hallen-Fußball Stadtmeisterschaft freuen durfte.