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Fußball-Frauen - Deutschland ist Weltmeister!

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Das Faxgerät stand nicht mehr still

Das Faxgerät stand nicht mehr still

DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder war per Handy der erste Gratulant, Berti Vogts schickte ein Fax aus Schottland, und auch Rudi Völler übermittelte trotz des eigenen EM-Qualifikationsstresses beste Wünsche. Die deutschen Fußball-Frauen wurden am Tag nach dem Einzug ins Finale der Weltmeisterschaft mit Glückwünschen überhäuft. Das Faxgerät im Doubletree Hotel in Portland stand nicht mehr still. "Ich hoffe, ihr macht es am Sonntag besser als wir vor einem Jahr", schrieb der Teamchef der Nationalmannschaft in Anspielung auf die Niederlage seiner Elf gegen Brasilien 2002. "Ich drücke euch die Daumen."

Fax von Berti Vogts

Auch der frühere Bundestrainer Berti Vogts übermittelte seine Grüße. Eure Leistung ist super. Macht weiter so, dann werdet ihr euch den Titel sichern", machte Schottlands Nationalcoach den Damen Mut. Torhüterin Silke Rottenberg freute sich besonders über einen Glückwunsch von Schalkes Keeper Frank Rost, der seiner ihm persönlich unbekannten Kollegin zur "hervorragenden Leistung" beim 3:0-Triumph im Halbfinale gegen die USA gratulierte.

Doch nur ein Tag Pause
"Als Erster hat mir direkt nach dem Schlusspfiff unser Präsident Mayer-Vorfelder gratuliert", berichtete Cheftrainerin Tina Theune-Meyer. Sie gewährte ihrer Mannschaft nach dem Umzug von Portland nach Los Angeles einen weiteren freien Tag: "Die Mädchen sind ganz schön kaputt. Jetzt ist erst einmal Pflege, Regeneration und Entspannung angesagt." Etwas leichtsinnig hatte sie den Spielerinnen sogar eine ganze Woche Freizeit versprochen, falls sie die USA schlagen würden. "Aber das geht natürlich nicht", ab Mittwoch beginnt die "konzentrierte Vorbereitung auf das Finale", so Theune-Meyer weiter.

Ein 50:50-Spiel gegen Schweden
Für die Trainerin war der Triumph gegen die USA bereits am Morgen danach Geschichte. "Das Spiel ist schon ganz weit weg. Ich habe schon Schweden im Kopf", sagte die 49-Jährige. Die Skandinavierinnen, die sich der deutschen Elf im EM-Finale 2001 in Ulm erst nach großem Kampf durch ein Golden Goal geschlagen geben mussten, hatte sie schon vor der WM zu den Favoriten gezählt: "Wir alle wissen, wie stark Schweden ist. Sie gehören neben uns und den USA zu den drei besten Mannschaften der WM. Es wird sicher wieder ein 50:50-Spiel."

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