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Der Deutsche Fußball-Bund richtet die Frauen-Weltmeisterschaft 2011 aus

 

Frauen - Nationalmannschaft

FIFA Frauen-WM 2011

WM-Ausrichtung verleiht kräftigen Schub

 

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger

Natürlich sind wir sehr stolz und dankbar, nach der Männer-WM 2006 nun die Frauen-WM ausrichten zu dürfen. Das ist eine ganz große Ehre für uns. Deutschland, der DFB und der ganze Sport freuen sich auf diese Aufgabe. Der Frauenfußball hat eine große Chance, sich rund um den Erdball weiter zu entwickeln. Diese Chance wollen wir nutzen. Wir wollen es gemeinsam anpacken und freuen uns darauf. Die Politik, die Gesellschaft und die Medien werden dabei sicher mitziehen. Die Schulen werden auf die WM hinfiebern. Es wird einen großen Schub geben und die Entwicklung des Frauenfußballs wird sicher schneller vorankommen als sie es ohne die WM getan hätte. Und wir wollen mit Hilfe des Fußballs Integration praktizieren.

Seit 1970 ist der Frauenfußball ein wichtiger Bestandteil der Aktivitäten des DFB. Die Frauen-Nationalmannschaft hat mit ihren Erfolgen eine Menge für das Ansehen dieser Sportart getan und genießt hohe Sympathiewerte in der Bevölkerung. Spielerinnen wie Birgit Prinz, Silke Rottenberg, Steffi Jones oder Renate Lingor sind nicht nur hierzulande sehr populär. Die steigende Akzeptanz und zunehmende Beliebtheit des Frauenfußballs in Deutschland schlägt sich auch statistisch nieder. So hat der DFB inzwischen rund eine Million weibliche Mitglieder, wovon fast 700.000 Frauen und Mädchen aktiv Fußball spielen.

Den Frauenfußball kann man nicht mit den Männern vergleichen. Es wird sicher eine familiärere WM werden. Wir haben jetzt ausreichend Zeit, um alles zu gestalten. Ich bin mir jedenfalls sicher, dass die WM gut für unser Land sein wird. Die Zahl der Neuanmeldungen vor allem bei den jungen Mädchen hat nach der FIFA WM 2006 noch einmal stark zugenommen.

Unabhängig davon, ob das Turnier mit 16 oder 24 Mannschaften gespielt werden wird, verfügen wir schon jetzt über eine ausgezeichnete Infrastruktur und sind somit bestens vorbereitet. Spitzenfußball bei den Frauen hängt immer auch mit Nachwuchsförderung zusammen. Viele unserer Bemühungen sind daher darauf ausgerichtet, den Mädchenfußball mit umfangreichen Maßnahmen an der Basis zu fördern.

„Die Zukunft des Fußballs ist weiblich“ sagt FIFA-Präsident Sepp Blatter. Längst sind wir dabei, sie aktiv mitzugestalten, und präsentieren uns als ein ehrgeiziger und engagierter Organisator der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011.

Dr. Theo Zwanziger

Präsident des Deutschen Fußball-Bundes

   

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FIFA Frauen-WM 2011

Elf Gründe für 2011

Der Deutsche Fußball-Bund richtet die Frauen-Weltmeisterschaft 2011 aus. Den Zuschlag erhielt der DFB am 30. Oktober 2007 bei einer Sitzung des Exekutiv-Komitees des Fußball-Weltverbandes (FIFA)

Der DFB geht nun mit voller Überzeugung, denn es gibt genug Argumente, warum erneut ein Fußball-Fest in Deutschland stattfinden soll, in die Vorbereitung der WM 2011. In erster Linie spricht der Frauenfußball für sich selbst. Die Bewerbung ist eine Verbeugung vor den Leistungen der Frauen-Nationalmannschaften in den vergangenen Jahren. Immer waren sie dabei, wenn es um die Vergabe der Titel bei Welt- und Europameisterschaften ging. Deutschland ist das Land des Frauenfußballs!

Anerkennung, die auch aus dem Ausland kommt. Das sportliche Renommee zeigt sich unter anderem darin, dass es viele internationale Spielerinnen in die Bundesliga-Klubs zieht und umgekehrt deutsche Spitzenspielerinnen in internationalen Ligen Akzente setzen. Die Nationalspielerinnen verfügen über eine spürbare Vorbildfunktion: Der Mädchenfußball ist das am stärksten wachsende Segment im DFB. Durch die Ausrichtung der WM könnte dieses Potenzial weiter ausgeschöpft werden.

Aber auch die Rahmenbedingung stimmen. Im Sommer 2006 feierte die Welt eine rauschende Fußball-Party in Deutschland. Der DFB will wieder ein guter Gastgeber sein und die Welt als Freunde empfangen. Für die Wiederholung gibt es eine breite Zustimmung in allen gesellschaftsrelevanten Bereichen. Schließlich ist Deutschland durch die moderne Infrastruktur, die große Medienlandschaft oder durch die Lage im Herzen Europas prädestiniert für die Ausrichtung des Turniers.

   

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